Indonesien feiert an der Tiergartenstraße

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Indonesien wird 71 und baut in Berlin.

Bauen – das ist in Berlin immer ein (ernstes und heiteres) Thema. Jetzt beteiligt sich auch die indonesische Botschaft daran. An der Tiergartenstraße 28 wird sie ihre neue Kanzlei errichten. Auf höchst originelle Weise stimmte Botschafter Dr. Ing. Fauzi Bowo (Foto) darauf ein: pünktlich zur Feier des 71. Unabhängigkeitstages (17. August) lud er seine Gäste auf das Grundstück ein, das für einen Nachmittag zur einer Partyzeltlandschaft mit Bühne für balinesischen Tanz und ein Gamelan-Orchester wurde.

Dass Indonesien sein 2007 erworbenes Grundstück nun bebauen wird, geschieht offensichtlich auf höchste Order, wie Botschafter Dr. Bowo in seiner Ansprache verriet: beim seinem Berlin-Besuch im vergangenen April habe Staatspräsident Joko Widodo den Wunsch ausgesprochen, dass Indonesien in der deutschen Hauptstadt repräsentativ vertreten sein müsse.

Bauen war daher – neben dem Lob der exzellenten deutsch-indonesischen Beziehungen – das Thema der kurzen Reden. Botschafter Dr. Bowo, als promovierter Architekt der TU Braunschweig und gelernter Maurer vom Fach, erwähnte die Komplexität deutscher Bauvorschriften (was die Gäste hörbar an andere, prominente Baustellen denken ließ), und Botschafterin Sabine Sparwasser verriet, dass von allen Bauvorschriften der Welt die Hälfte zum deutschen Recht gehöre, wie sie ergoogelt habe.

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