
Es war Rückblick und Ausblick zugleich, als im Berliner Roten Rathaus am 28. März die Ausstellung „Japans Meisterwerke der Holzarchitektur“ eröffnet wurde. Mit ihr wird das Jubiläumsjahr anlässlich des 160-jährigen Bestehens diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Japan offiziell beschlossen - „unser Wertepartner in Asien“, wie die Generalsekretärin des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin, Dr. Julia, Münch, das fernöstliche Land nannte.
Japans Botschafter Hidenao Yanagi erinnerte insbesondere an die Beziehungen Berlins zu seinem Land und erwähnte beispielhaft an das im Humboldt-Forum gezeigte japanische Teehaus und vor allem an den japanischen Arzt Mori Ōgai (1862 – 1922), der u. a. in Berlin studiert hatte. In der Berliner Luisenstraße erinnert eine Gedenkstätte an den Übersetzter bedeutender deutscher Literatur, darunter Goethe und Schiller.
Kunst und Kultur zeigen, wozu menschliche Hervorbringungen in der Lage seine, so der Direktor des Japanischen Kulturinstituts Köln, Prof. Dr. Keiichi Aizawa, wie die nun ausgestellten Bilder des Fotografen Mitsumasa Fujitsuka und die abgebildete Holzarchitektur. Darunter wurden einige von der japanischen Regierung zu „Naturschätzen“ erklärt.
Den Ausblick öffnete Berlins Bevollmächtigte beim Bund, Staatssekretärin Ana-Maria Trăsnea mit ihrem Hinweis auf die 30-jährige Städtepartnerschaft Berlin – Tokio, die 2024 anstehe.
Die Ausstellung ist bis 29. April zu besichtigen, Montag bis Freitag 9 -18 Uhr
Bild: v. l. Dr. Julia, Münch, Prof. Dr. Keiichi Aizawa, Staatssekretärin Ana-Maria Trăsnea, Botschafter Hidenao Yanagi, Tokiko Kiyota, stellv. JDZB- Generalsekretärin
2022-04-01


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