Österreich-Sommerempfang

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Harald Mahrer (im Foto rechts), Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), lud zum Sommerempfang der österreichischen Wirtschaft in die Botschaft in der Stauffenbergstraße. Michael Scherz (2. von rechts), Botschaftsrat für Handelsangelegenheiten, hieß die Gäste aus Wirtschaft und Politik im Garten der Botschaft herzlich willkommen. Michael Linhart (links), der neue Botschafter der Alpenrepublik in Berlin, würdigte die sehr guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österrreich und Deutschland, die sich in einem jährlichen Handelsaustausch von 110 Mrd. Euro niederschlagen. Die Grüße des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) überbrachte Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben (2. von links). WKO-Präsident Harald Mahrer forderte angesichts der aktuellen Herausforderungen durch Ukraine-Krieg und Wirtschaftskrise mehr "Ehrlichkeit in der öffentlichen Debatte". In dieser Zeit verlangten die Menschen von der Politik "Orientierung, Transparenz und Glaubwürdigkeit", hob Mahrer hervor.


Ischinger im Korrespondenten-Café

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Der von Russland begonnene Krieg in der Ukraine stand im Mittelpunkt des jüngsten Gesprächs des korrespondenten.café, für das Gastgeber Ewald König den ehemaligen Vorsitzenden der Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, gewinnen konnte. Bei diesem Krieg, so Ischinger, gehe es um ganz grundsätzliche Fragen unserer Sicherheit. Ischinger stellte zugleich klar, dass es sich nicht um einen Krieg der NATO handele. Denn die Unterstützung der Ukraine mit Waffenlieferungen werde nicht durch das Bündnis entschieden, sondern individuell von den jeweiligen Staaten. Der Kritik an Waffenlieferungen erteilte der frühere Botschafter und AA-Staatssekretär eine deutliche Absage, insbesondere wenn sie aus nicht fachkundigen Kreisen vorgetragen werde. Die Erfahrung lehre, dass Verhandlungsbereitschaft erst einsetze, wenn mindestens eine Konfliktpartei nicht mehr weiterkomme. Mit Blick auf China und die Pazifik-Region, konstatierte Ischinger gegenüber den in-und ausländischen Journalisten des korrespondenten.café, dass Deutschland und Europa auf die geopolitische Lage nicht genügend vorbereitet seien. China werde das wesentliche Thema der Zukunft sein, bei dem die 27 EU-Staaten mit einer Stimme sprechen müssen.


Symposium im Würth Haus Berlin

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Daniela Schily, Leiterin der Repräsentanzen der Würth-Gruppe in Berlin und Brüssel, lud zum Symposium "Brücken bauen für die Zukunft" ins Würth-Haus auf der Insel Schwanenwerder in Berlin-Nikolassee ein. Das Ziel der Kooperationsveranstaltung zwischen dem Zentralverband des Deutschen Handwerks, des Deutsch-Israelischen Zukunftsforums und der Würth-Gruppe war die Vertiefung der deutsch-israelischen Beziehungen im Bereich des Handwerks. Nach Impulsreferaten von Elke Büdenbender, der Gattin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, und Hila Engelhard, Gesandte der israelischen Botschaft, diskutierte Hausherrin Daniela Schily darüber mit Carola Zarth, Präsidentin der Handwerkskammer Berlin, Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, und Sven Giegold, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Das Schlusswort sprach Bundesministerin a.D. Brigitte Zypries.


Diplomatic Choir: Ukraine-Benefizkonzert

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Internationalität ist das Kennzeichen der Diplomatie. Diesem Prinzip folgt der Diplomatic Choir Berlin, ins Leben gerufen und geleitet von der temperamentvollen New Yorkerin Barbara Leifer. „Konzerte ohne Grenzen“ heißt das Leitbild dieses vielköpfigen Gesangsensembles, dem etliche Botschaftsmitarbeiter angehören. Menschen aus unterschiedlichen, Kulturen, Herkünften, Religionen und Ideologien sollen zusammenarbeiten können, ohne Grenzen eben, so Barbara Leifer. Der russische Überfall auf die Ukraine hat diesem Prinzip einen Schlag versetzt, was den Diplomatic Coir zu einem Jetzt-erst-recht veranlasst, indem er mit geflüchteten ukrainischen Musikerinnen auftritt. Im März kamen die meisten der bestens ausgebildeten Künstlerinnen in Berlin an. Am 22. Juni gestalteten sie in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mit dem Diplomatic Choir ein Benefizkonzert: acht Gesangssolistinnen, ein Chorsänger, die sechs Musikerinnen des begleitenden Orchesters und die Pianistin. In Anwesenheit des ukrainischen Botschafters Dr. Andrii Melnyk und seiner Frau, Dr. Svitlana Melnyk boten sie ukrainische Lieder sowie von Beethoven eine Arie aus der Oper „Fidelio“ und die Chorfantasie. Das nächste Konzert findet am 6. Juli im Berliner Dom statt. (www.diplomaticchoirberlin.com)

Foto: Die Leiterin des Diplomatic Choir, Barbara Leifer (rechts hinten) mit einigen der ukrainischen Solistinnen und Botschafter Dr. Andrii Melnyk (2. v.l.)


Nationalfeiertag Luxemburg

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Ein kleines Land – und wohl das einzige, das die Bezeichnung „Groß“ in seinem Namen führt: das Großherzogtum Luxemburg. Groß war auch die Resonanz auf die Einladung von Botschafter Jean Graff zum Empfang anlässlich des Nationalfeiertages am 23. Juni, dem Geburtstag des Großherzogs. Beträchtlich war die Zahl der anwesenden Botschafter, die nach der Corona-Pause erstmalig oder erneut wieder zu begrüßen waren. Für Botschafter Graff bedeutete der Empfang zugleich Abschied: im Sommer wird er Berlin verlassen und in Wien seinen neuen Dienstsitz nehmen.


Nationalfeiertag Slowenien

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Anlässlich des Unabhängigkeitstages (15. Juni) lud Sloweniens Botschafter Franc But am 23. Juni zum Empfang. In seiner Ansprache hob er insbesondere die Wirtschaftsstärke seines Landes hervor. Mit diesem Empfang kündigte Botschafter But seinen Abschied aus Berlin nach fünf Jahren in Deutschland an. Im Sommer wird er ins Außenministerium nach Ljubljana zurückkehren.


Pakistan: Kulturnachmittag

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Nach zwei Jahren Corona bedingter Beschränkungen für Veranstaltungen ging wieder was: Pakistans Botschafter Dr. Mohammad Faisal, seit zwei Jahren in Berlin, lud am 24. Juni in den Garten seiner Residenz zu einem Kulturnachmittag. In einem Vortrag gab die pakistanische Malerin Salima Hashmi, noch im britisch-kolonialen Neu-Delhi geboren, einen Überblick über die vielfältige Künstlerinnen-Szene Pakistans: Bildhauerinnen, Malerinnen, Performance-Künstlerinnen, mit viel Phantasie und Humor ausgestattet. Frau Hashimi, Vize-Vorsitzende der Menschenrechtskommission Pakistans, die sich auch als Anti-Nuklearwaffen-Aktivistin einen Namen gemacht hat, lehrte an verschiedenen Kunsthochschulen Pakistans. Mit Musik wurde der Nachmittag beschlossen: Ustaf Ashraf Sharif Khan & Friends boten traditionelle pakistanische Instrumente, darunter die Sitar, kombiniert mit Keyboard und Schlagzeug.

Bild: v.r.: Pakistans Botschafter Dr. Mohammad Faisal und Gattin, Frau Salima Hashmi


Gala-Dinner im Hotel Bristol

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Frau Jenny SZE-TO (Foto), Direktorin des Wirtschafts- und Handelsbüros von Hongkong in Berlin, bat zu einem festlichen Gala-Dinner ins Hotel Bristol am Kurfürstendamm, um das 25. Jubiläum der Sonderverwaltungsregion Hongkong zu feiern. Am 1. Juli 1997, nach 156 Jahren britischer Kolonialherrschaft, hatte die Volksrepublik China die Souveränität und Kontrolle über Hongkong übernommen. Seitdem ist die frühere britische Kronkolonie eine Sonderverwaltungszone mit freier Marktwirtschaft und eigener Währung. Der Autonomiestatus für einen der wichtigsten Finanzplätze Asiens wurde vertraglich für 50 Jahre vereinbart. Direktorin Jenny SZE-TO nannte Hongkong eine "Brücke zwischen China und dem Rest der Welt" und lud deutsche Unternehmen ein, die damit verbundenen Möglichkeiten zu nutzen. Zum Gala-Dinner, das von jungen Hongkonger Musikern mit klassischen Darbietungen umrahmt wurde, konnten die Direktorin und ihre Stellvertreterin Bonnie Ka auch Chinas Botschafter Ken WU begrüßen. 


Wirtschafts- und Handelsräte im Internationalen Club

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Schon zum 19. Empfang lud der Internationale Club im Auswärtigen Amt die Wirtschafts- und Handelsräte ein. Vorstand Götz von Foerster freute sich, die Wirtschaftsdiplomaten aus aller Welt im Club und auf der sommerlichen Dachterrasse mit Blick auf die Berliner City willkommen heißen zu können. Dr. Dan Moraru, Leiter der Wirtschaftsabteilung der Botschaft von Rumänien (Foto) begrüßte die Gäste als Präsident des Clubs der Wirtschafts- und Handelsräte. Gastredner des Abends war Ministerialdirigent Oliver Rentschler, Leiter der Wirtschaftsabteilung des Auswärtigen Amts. Er gab einen Überblick über die aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Globalisierung und Klimakrise.


Lettland-Empfang

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Lettlands Botschafterin Inga Skujina und der Verteidungsattaché, Oberstleutnant i.G. Rolands Millers, luden aus Anlass des Jahrestages der lettischen Unabhängigkeit zu einem Nachmittagsempfang mit Musik und kulinarischen Köstlichkeiten in den Garten ihrer Botschaft ein. Für sie sei es der letzte Botschaftsempfang in Berlin, erklärte die Botschafterin. Im August reise sie zurück nach Riga. Sie liebe Berlin und Deutschland, bekannte sie. "Ich habe noch einen Koffer in Berlin. Und der bleibt hier", sagte sie lächelnd. Danach trat die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes ans Rednerpult. "Es war schön, dich als Kollegin zu haben", sagte sie und wünschte der scheidenden Botschafterin alles Gute für ihre Zukunft.


Argentiniens Botschafter lud ein

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Argentiniens Botschafter Pedro Villagra Delgado konnte erstmals seit drei Jahren wieder zum festlichen Empfang in den großen Garten seiner Residenz in Dahlem einladen. Anlass waren die Feierlichkeiten zum Jahrestag der Mai-Revolution von 1810, die zur Unabhängigkeit des Landes führte - heute Argentiniens Nationalfeiertag.

Die Welt habe sich verändert, sagte der Botschafter und plädierte eindringlich für ein schnelles Ende des Krieges in der Ukraine. Positiv sprach er sich über die deutsch-argentinischen Beziehungen aus, die er "ausgezeichnet" nannte. Die vielen deutschen Einwanderer seien ein großer Gewinn für Argentinien, unterstrich der Botschafter. Deutsche Unternehmen wie Siemens, Volkswagen, Mercedes und Bayer seien ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft seines Landes. Zwischen Buenos Aires und Berlin sowie zwischen Tucuman (der Heimatstadt des Botschafters) und Erfurt gebe es Städtepartnerschaften. Unter den zahlreichen Gästen war auch Landwirtschaftsminister Cem Özdemir mit seiner aus Argentinien stammenden Frau Pia Maria Castro.


Bulgariens Präsident beim DIHK

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Bei seinem Deutschland-Besuch nutzte Bulgariens Präsident Ruman Radev die Gelegenheit, am 16. Mai vor Vertretern und Vertreterinnen der Wirtschaft zu sprechen. Eingeladen hatten der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und die Deutsch-Bulgarische Industrie- und Handelskammer (AHK), unterstützt durch das Deutsch-Bulgarische Forum. Digitalisierung, Ausbildung von Fachkräften und vor allem Energiefragen standen im Mittelpunkt der Rede des Präsidenten wie auch im anschließenden Gespräch, moderiert vom Präsidenten der AHK Bulgarien, Tim Kurth. Angesichts eines Energiemix des Balkanlandes von über 40 Prozent aus fossilen Quellen, 20 Prozent Nuklearenergie und immerhin fast ebenso viel aus erneuerbaren Energien, nannte Präsident Radev den Green Deal der EU eine Herausforderung.

Foto (von links): Bulgariens Präsident Ruman Radev; Tim Kurth, Präsident der AHK Bulgarien


Haiti-Empfang

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Haitis Botschafter Dr. Frantz Bataille (links) lud zu einem festlichen Abendempfang ins Hotel Bristol am Kurfürstendamm ein, um den "Haitian National Flag Day" zu feiern. Trotz aller Herausforderungen, mit denen sein Land heute konfrontiert sei, bleibe Haiti ein "Land der Lieder, des Tanzes und des Lächelns", betonte der promovierte Mediziner, Journalist und Buchautor in seiner eindrucksvollen Grußrede. Der Botschafter erinnerte daran, dass Haiti, das vor mehr als 200 Jahren seine Unabhängigkeit erkämpfte, die "erste schwarze Republik der Welt" war. Unter den zahlreichen Gästen waren die Botschafterinnen von El Salvador, Florencia Vilanova de von Oehsen, und Kuba, Juana Martinez Gonzalez, sowie die Botschafter Roberto Jaguaribe (Brasilien) und Tom Amolo (Kenia).


Paraguay feiert

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Paraguays Botschafterin Wilma Patricia Frutos Ruiz (Foto) empfing und bewirtete ihre Gäste zum Nationalfeiertag des Landes im traditonsreichen Restaurant "Eierschale" in Dahlem. "Wir möchten mit Ihnen heute ein kleines Stück unseres geliebten Paraguay teilen", sagte die Diplomatin in ihrer auf Deutsch gehaltenen Grußansprache. Sie würdigte die Rolle der deutschen Einwanderer in Paraguay und kündigte den weiteren Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zu Deutschland an. Die Corona-Pandemie habe auch für ihr Land neue Herausforderungen gebracht, werde aber hoffentlich bald überwunden sein, so die Botschafterin. Unter den Gästen waren die Präsidentin des Ambassadors Club, Dr. h.c. Mania Feilcke, der Apostolische Nuntius, Erzbischof Nikola Eterovic, und zahlreiche Botschafterinnen und Botschafter, vor allem aus Süd- und Mittelamerika.


Im korrespondenten.café: Staatssekretär Jörg Kukies

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Einen Ausblick auf den vom Vorsitzland Deutschland organisierten G7-Gipfel im bayerischen Schloss Elmau gab Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundeskanzleramt, beim jüngsten korrespondenten.café am 6. Mai. Der Sherpa der G7- und G20-Gipfel stellte sich den Fragen von Ewald König, Ausrichter und Organisator des korrespondenten.café. Neben den G7-Mitgliedern Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Vereinigtes Königreich und USA werden am diesjährigen Gipfeltreffen vom 26. bis 28. Juni auch Indien, Indonesien, Senegal und Südafrika teilnehmen. Die Fragen der zahlreich anwesenden in- und ausländischen Journalisten betrafen, vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges, u.a. die zukünftige Energiepolitik und die Perspektiven der Ukraine auf eine EU-Mitgliedschaft.


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AKTUELLE AUSGABE

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Frühjahr-Sommer 2022

GASTBEITRAG

Bewährungsprobe für Deutschland und die EU. Von Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages

 

WIRTSCHAFT

"Deutschland vor großen Herausforderungen". Markus Jerger, Vorsitzender des Verbandes Der Mittelstand. BVMW, über steigende Energiepreise, Arbeitskräftemangel und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland


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