"Ostasiatisches Liebesmahl" mit Vizepremier aus Singapur

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Zum traditionellen "Ostasiatischen Liebesmahl" des Ostasiatischen Vereins (OAV) in Hamburg sind mehr als 250 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Diplomatie zusammengekommen. Vor der exklusiven Abendveranstaltung fand eine zweitätige Konferenz unter dem Titel OAV Business Forum Asia-Pacific 2026 mit einer Reihe von Fachveranstaltungen zu wirtschaftspolitischen Themen der Asien-Pazifik Region statt. Der Vorsitzende des OAV, Dr. Arnd Nenstiel, verwies in seinem Vortrag auf die veränderten geopolitischen Rahmenbedingungen für den Welthandel. Die Handelsarchitektur der EU mit dem asiatisch-pazifischen Raum müsse vertieft werden, betonte Nenstiel. Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Singapur könne nur der Anfang sein. Diesjähriger Ehrengast war der Vize-Premierminister und Minister für Handel und Industrie von Singapur, Gan Kim Yong. Singapur und Deutschland sollten als gleichgesinnte Partner ihre langjährigen bilateralen Wirtschaftsbeziehungen weiter ausbauen, um in einer zunehmend unsicheren Welt relevant, widerstandsfähig und wettbewerbsfähig zu bleiben, erklärte der Vize-Premier.


Frühlingsempfang

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Das Deutsch-Aserbaidschanische Forum (DAF) lud zum Frühlingsempfang in die QGallery Berlin ein. Den Auftakt bildete die Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden des DAF, Urs Unkauf, der die Bedeutung des Forums als Plattform für den Dialog zwischen Deutschland und Aserbaidschan hervorhob. In seiner Ansprache unterstrich er das Ziel, die Aktivitäten des Forums weiter zu intensivieren sowie konkrete Projekte und Initiativen aus Aserbaidschan in Deutschland sichtbar zu machen. Michael Schumann, Vorsitzender des Kuratoriums des DAF und Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA), betonte in seinem Grußwort die wachsende wirtschaftliche und geopolitische Bedeutung des Südkaukasus sowie die Rolle des Forums als Brücke der Verständigung zwischen beiden Ländern. Einen inhaltlichen Impuls setzte Botschafter a.D. Dr. Wolfgang Manig, der von 2019 bis 2022 als deutscher Botschafter in Baku amtierte und dem Kuratorium des Forums angehört. In seinem Beitrag ging er auf die Bedeutung des Nowruz-Festes, das für Harmonie und Neubeginn steht, und auf die Perspektiven der deutsch-aserbaidschanischen Beziehungen ein. Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzte Erzbischof Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher, Generalsekretär a.D. der Internationalen Evangelischen Allianz und Mitglied des Kuratoriums des Deutsch-Aserbaidschanischen Forums. Er würdigte die Bedeutung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs sowie die wichtige Rolle Aserbaidschans für gegenseitiges Verständnis und Zusammenarbeit.

Foto (von links): Botschafter a.D. Dr. Wolfgang Manig, Erzbischof Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher, Urs Unkauf, Michael Schumann, RA Parvis Yazdani (Geschäftsführer des DAF).


Panamakanal feiert Jubiläum

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Panamas Botschafter Vladimir Franco Sousa (rechts) lud ins Hotel JW Marriott in der Stauffenbergstraße ein, um den 25. Jahrestag des Panamakanals unter panamaischer Verwaltung zu feiern. Zugleich werde das 75-jährige Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen seinem Land und der Bundesrepublik Deutschland begangen, erklärte der Missionschef in seiner Grußansprache. Frau Ilya Espino de Marotta (Mitte), stellvertretende Verwalterin des Panamakanals, gab einen Einblick in die Geschichte, die Verwaltung und den Betrieb des 1914 eröffneten Kanals, der die Seestrecke von New York nach San Francisco von 25.000 auf ca. 10.000 Kilometer verkürzt. Im Dezember 1999 wurde er feierlich von den USA an Panama übergeben. Ab 2007 wurde er für noch größte Schiffe ausgebaut, 2016 konnte der erweiterte Panamakanal eingeweiht werden. Die rund 82 Kilometer lange Wasserstraße wird jährlich von rund 14.000 Schiffen passiert und ist Panama wichtigste Einnahmequelle. Annette Walter (links), Beauftragte für Lateinamerika und die Karibik im Auswärtigen Amt, überbrachte der Grüße der Bundesregierung. (fs)

Foto: Rainer Schubert


St. Patrick's Day mit Ministerin

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Irlands Botschafterin Maeve Collins (Foto) empfing ihre Gäste zum traditionellen St. Patrick's Day, dem von Iren in der ganzen Welt gefeierten Nationaltag der Inselrepublik, in der irischen Botschaft in der Jägerstraße nahe am Gendarmenmarkt. Die Missionschefin freute sich, zum Mittagsempfang Irlands Ministerin für Gesundheit, Jennifer Caroll MacNeill, willkommen heißen zu könnnen, die gerade eine Reise durch Deutschland absolviert und dabei München, Frankfurt und Köln besucht hat. Dabei habe sie auch Gespräche mit ihrer deutschen Amtskollegin Nina Warken geführt, berichtete Ministerin MacNeill. Unter den mehr als hundert Gästen waren auch Honorargeneralkonsulin Brigitte Wagner-Halswick aus Bergisch-Gladbach und Honorargeneralkonsul Dr. Wolfgang Häfele aus Stuttgart. Staatssekretär Dr. Bernhard Kotsch vom Auswärtigen Amt gratulierte im Namen der Bundesregierung. (fs)


PalaisPopulaire zeigt neue Ausstellung

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Im PalaisPopulaire der Deutschen Bank Unter den Linden ist mit rund hundert geladenen Gästen die neue Ausstellung "Seeing Words, Reading Images" eröffnet worden. Gezeigt werden ausgewählte Werke aus der Written Art Collection, ergänzt durch Werke aus der Sammlung Deutsche Bank. Der Fokus liegt auf zeitgenössischen Ausdrucksformen von Schreiben und Schrift in der modernen Kunst. Genauer beleuchtet wird die Bedeutung dieser Kunstform als Medium globaler Verständigung und als Raum grenzenloser visueller und textlicher Erzählmöglichkeiten. Die neue Ausstellung wird kuratiert von Marie-Kathrin Krimphoff, Kuratorin Written Art Collection, und Svenja Gräfin von Reichenbach, Direktorin PalaisPopulaire. Zu sehen ist sie noch bis zum 17. August 2026.

Foto: (von links) Marie-Kathrin Krimphoff, Florian Wendt, Leiter Quartier Zukunft und Leiter Corps Diplomatique der Deutschen Bank, Svenja Gräfin v. Reichenbach

PalaisPopulaire, Unter den Linden 5 (neben der Staatsoper), 10117 Berlin, Öffnungszeiten: täglich außer Dienstag 11-18 Uhr, Donnerstag 11-19 Uhr, Eintritt 5 €, montags Eintritt frei

 


Bulgarien: Nationalfeiertag und Donausalon

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Mit einem Empfang in der Botschaft beging Bulgarien seinen Nationalfeiertag. Botschafter Grigor Porozhanov (rechts) begrüßte die zahlreichen Gäste und freute sich nach der Euro-Einführung zu Beginn des Jahres u. a. auf den weiter wachsenden Tourismus. Wie Dr. Tihomir Patarinski, 1. Sekretär und Deutschland--Tourismuschef (links), betonte, sollen vor allem die Flugverbindungen in das Balkanland weiter ausgebaut werden. Ende November hatte die Reisejournalisten-Vereinigung CTOUR Berlin in der Bulgarischen Botschaft ihr 35jähriges Jubiläum mit einem internationalen Touristischen Branchentreff gefeiert und damit auch touristische Aktivitäten zwischen dem Rosenland Bulgarien und der Rosenstadt Sangerhausen befördert. Beim 11. „Donausalon“ in der Landesvertretung Baden-Württemberg zum Abschluss der ITB konnte sich diesmal Bulgarien als Partnerland präsentieren. Nach Grußworten u. a. von Botschafter Grigor Porozhanov wurde in der Podiumsdiskussion die wachsende Bedeutung der Region entlang des zweitlängsten Flusses in Europa deutlich. Die in Baden-Württemberg entspringende Donau verbindet auf ihren rund 2850 km von der Quelle bis ans Schwarze Meer zehn unterschiedliche Länder. Kulinarische Spezialitäten der teilnehmenden Länder sowie ein Jazztrio aus Bulgarien erfreuten beim traditionellen „Donausalon“ die zahlreichen Gäste.

Text und Foto: Hans-Peter Gaul


Holland-Tulpen in Berlin & Brandenburg

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50.000 farbenfrohe Frühlingsblüher aus Holland zum Selberpflücken haben beim 2. Tulpentag auf dem Berliner Breitscheidplatz die Berliner und ihre Gäste erfreut. Von der Tulpen Promotion der Niederlande (TPN) und der Niederländischen Botschaft Berlin organisiert, begrüßten Botschafterin Hester Somsen (rechts), TPN-Präsident Arjan Smit (links) und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (Mitte) die Berliner Tulpenfans. Zur Eröffnung des traditionellen Potsdamer Tulpenfestes am 18./19. April wird es ein Wiedersehen mit Botschafterin Somsen geben. Das Holländische Viertel verwandelt sich dann mit Straßenmusikanten, Blumenmädchen, Handwerkern und zigtausenden Tulpen für ein Wochenende in ein buntes, lebensfrohes „Klein-Amsterdam“.

Text und Foto: Hans-Peter Gaul


Transatlantische Wirtschaftsbeziehungen

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Unter dem Motto „Politics and Beyond“ ging es im Rahmen des USA-Gesprächskreises der IHK Hannover am 9. März 2026 um den transatlantischen Handel. Dr. Max Kanzow, Referent des transatlantischen Koordinators im Auswärtigen Amt, sprach über die zukünftige Bedeutung des US-Marktes für deutsche Unternehmen. Anfang 2026 war vielfach von einem deutlichen Rückgang deutscher Exporte in die USA sowie vom Rückzug deutscher Unternehmen aus dem US-Markt die Rede. Doch können andere Märkte die wirtschaftliche Bedeutung der USA für deutsche Unternehmen tatsächlich ersetzen? Wirtschaftliche Abhängigkeiten zu hinterfragen und neue Partnerschaften zu prüfen ist immer richtig. Ebenso notwendig ist es aber, sich bewusst zu machen, dass die USA seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Handelspartnern deutscher Unternehmen zählen: ein Markt von enormer Größe und Potenzial, in dem zentrale Innovationen vorangetrieben werden und zahlreiche international führende Unternehmen ansässig sind, mit denen eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit möglich bleibt. „Made in Germany“ hat immer noch einen sehr guten Ruf, deutsche Unternehmen genießen sehr hohes Ansehen und daher ist es gut, die Kommunikationswege zu pflegen. In diesem Zusammenhang ist der aktuelle German Business Outlook 2026 der AHK USA interessant: Trotz handelspolitischer Unsicherheiten und anhaltender Zollkonflikte blicken viele Unternehmen optimistisch auf das Jahr 2026.

Text: Barbara Schumacher, Bild: Hafen von New York und New Jersey, größter Containerhafen an der Ostküste der USA (Foto: Wikimedia)


Hongkong feiert das "Jahr des Pferdes"

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Das Wirtschafts- und Handelsbüro Hongkong in Berlin veranstaltete in Zusammenarbeit mit Invest Hong Kong und dem Hong Kong Trade Development Council im Hotel Waldorf Astoria einen Empfang zur Feier des chinesischen Neujahrs in Berlin. Der Empfang brachte mehr als 200 hochrangige Gäste, darunter Regierungsvertreter, Botschafter, Wirtschaftsführer und Medienvertreter zusammen, um das Jahr des Pferdes zu feiern. In seiner Begrüßungsrede hob der Direktor des HKETO Berlin, Indiana Wong (3. von links), das robuste Wirtschaftswachstum Hongkongs und dessen Erfolge auf dem Kapitalmarkt im vergangenen Jahr hervor. Das BIP Hongkongs sei im Jahr 2025 um  3,5 Prozent gewachsen, erklärte Wong. An diesen Erfolg werde man im neuen Jahr anknüpfen. Als internationales Handelszentrum mit strategisch günstiger Lage, umfassender Infrastruktur und professionellen Dienstleistungen werde Hongkong auch künftig eine wichtige Rolle im globalen Handel spielen, hob Direktor Wong hervor. 


Präsidialer Besuch beim Neujahrsempfang des BWA

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Der Neujahrsempfang des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) bildet traditionell einen der Höhepunkte in der jährlichen Agenda des Unternehmerverbandes, der inzwischen Netzwerke in über 100 Länder der Welt pflegt. Nachdem sich mit dem österreichischen Bundeskanzler a.D. Sebastian Kurz im Jahr 2025 bereits ein ehemaliger Regierungschef die Ehre gab, konnte der BWA in diesem Jahr am 15. Februar den bis vor Kurzem amtierenden Präsidenten der Republik Bulgarien, Dr. Rumen Radev, als Ehrengast und Festredner begrüßen. Radev, der Bulgarien über neun Jahre (22.01.2017 – 23.01.2026) als Staatsoberhaupt führte, ging in seiner Ansprache nicht nur auf die positive Dynamik der deutsch-bulgarischen Wirtschaftsbeziehungen, sondern auch auf die gegenwärtigen Herausforderungen für Europa in einer sich wandelnden Weltordnung ein. Zahlreiche Mitglieder, Partner und Förderer sowie Vertreter des Diplomatischen Corps und Entscheider aus Wissenschaft und Politik verbrachten einen Nachmittag intensiver Gespräche in der Konzernrepräsentanz des weltweit tätigen Elektroautomobilherstellers NIO unweit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche im Herzen der Hauptstadt.

Foto: (von links) Hui Zhang, Group Vice President NIO Europe, S.E. Dr. Rumen Radev, Präsident der Republik Bulgarien a.D., BWA-Vorstandsvorsitzender Michael Schumann, BWA-Präsidiumsmitglied Claus R. Mayer und BWA-Generalbevollmächtigter Urs Unkauf.



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Hier finden Sie alle wichtigen Informationen über die ausländischen Botschaften in Berlin von A wie Afghanistan bis Z wie Zypern. Schauen Sie doch mal rein unter www.botschafter-berlin.de.


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