Festkonzert im Berliner Dom

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Marián Jakubócy, Botschafter der Slowakischen Republik, und die Direktorin des Slowakischen Instituts, Zuzana Megová, baten anlässlich des Nationalfeiertages und des 30. Jahrestages der Verfassung der Slowakischen Republik, zu einem Festkonzert in den Berliner Dom. Dort gastierte das Slowakische Kammerorchester (Foto) unter der Leitung von Ewald Danel, eines der populärsten Ensembles für klassische Musik in der Slowakei. Die Musiker brachten Werke von Edvard Hagerup Grieg, Ottorino Respighi, Leoš Janáček und Ladislav Kupkovič zu Gehör. Die Zuhörer bedankten sich für das Konzert mit viel Beifall. Anschließend wurden die Gäste zu einem Empfang im Dom eingeladen.


Nepal-Empfang

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Nepals Botschafter Ram Kaji Khadka (Foto) lud aus Anlass des Verfassungstages seines Landes zu einem Abendempfang ins Hotel Maritim pro Arte ein. Nepal sei stolz auf seine Verfassung von 2015, erklärte der Botschafter in seiner Grußansprache. Seitdem sei das Land trotz vieler Herausforderungen auf einem guten Weg. Auch die bilateralen Beziehungen zu Deutschland entwickelten sich positiv. Deutsche seien die zweitgrößte ausländische Touristengruppe in Nepal, berichtete der Botschafter. Renate Künast MdB (Grüne), Vorsitzende der Deutsch-Südasiatischen Parlamentariergruppe, überbrachte die Grüße des Bundestages.

Nepals Verfassung von 2015 wurde nach einem schwierigen politischen Prozess nach dem Ende des Bürgerkrieges angenommen und bestimmt Nepal als unabhängige, souveräne, säkulare, demokratische Bundesrepublik.


Flutkatastrophe in Pakistan

Von Dr. Mohammad Faisal

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Die Welt wird derzeit mit schrecklichen Bildern aus Pakistan konfrontiert. Gewaltige, tödliche Wasserfluten zerstören die Lebensgrundlage und die Infrastruktur der Menschen. Diese Überschwemmungen sind das Ergebnis des drastischen Klimawandels, der die Welt im Allgemeinen und Pakistan insbesondere in Mitleidenschaft zieht. Sintflutartige Überschwemmungen – verursacht durch die Gletscherschmelze und zusätzlich durch den intensiven Monsunregen – welche sich in den letzten 30 Jahren verschlimmert haben.

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Mittelamerika-Feier

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Die Botschaften von Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua haben mit einem Empfang im Hotel H10 Ku`damm in der Joachimsthaler Straße den 201. Jahrestag der Unabhängigkeit Mittelamerikas gefeiert. "Wir teilen gemeinsame Werte und sehen uns als Partner Europas", erklärte die Botschafterin von El Salvador, Florencia Eugenia Vilanova De von Oehsen (links, am Rednerpult) in ihrem Grußwort. Die fünf Länder präsentierten ihre touristischen Reize und wirtschaftlichen Möglichkeiten mit kurzen Filmen. Die Grüße des Auswärtigen Amts überbrachte Lateinamerika-Beauftragte Annette Walter. Anschließend wurden die zahlreichen Gästen aus Diplomatie, Wirtschaft und Medien mit mittelamerikanischen Spezialitäten bewirtet.

Foto (von links): Florencia Eugenia Vilanova De von Oehsen (Botschafterin von El Salvador), Eugenia Maria Gutierrez Ruiz (Geschäftsträgerin von Costa Rica), Jorge Alfredo Lemcke Arevalo (Botschafter von Guatemala), Alejandro Josue Núñez Maldonado (Geschäftsträger von Honduras), Tatiana Daniela Garcia Silva (Botschafterin von Nicaragua)


Unabhängigkeitstag der Republik Tadschikistan

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Ins Maritim proArte Hotel in der Dorotheenstraße luden Tadschikistans Botschafter Dr. Imomudin Sattorov (Foto) und seine Gattin ein, um den Jahrestag der Unabhängigkeit ihres Landes zu feiern. In 31 Jahren Unabhängigkeit habe Tadschikistan viel erreicht, erklärte der Botschafter in seiner Grußansprache und nannte die Stichpunkte Energiesicherheit, Infrastruktur und Lebensmittelversorgung. Deutschland sei ein wichtiger und langjähriger Partner, mit dem sein Land vor allem in den Bereichen Wirtschaft und Handel eng zusammenarbeite. Um die reichhaltigen Ressourcen Tadschikistans, zum Beispiel beim Thema Wasserkraft, noch besser nutzen zu können, sei sein Land an einer noch intensiveren Kooperation interessiert, so der Botschafter.


Usbekistan-Empfang

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Usbekistans Botschafter Nabijon Kasimov (Foto) und seine Frau Nigora Kasimova luden zu einem Abendempfang anlässlich des Nationalfeiertages in ihre Botschaft in Berlin-Moabit ein. Usbekistan sei ein junges Land, erklärte der Botschafter in seinem Grußwort. Mehr als 60 Prozent der Einwohner des Landes seien unter 30 Jahre alt. Bildung und Berufsausbildung hätten deshalb eine besonders große Bedeutung. In diesem Bereich arbeite Usbekistan eng mit Deutschland zusammen, viele Usbeken lernten Deutsch als Fremdsprache. Auch der bilaterale Handel habe in diesem Jahr weiter zugenommen. Deutsche Unternehmen wie Knauf und Papenburg seien wichtige Wirtschaftspartner. Moderiert wurde der Abend von der TV-Journalistin Sylvia Acksteiner. Matthias Vollert, Referatsleiter Südlicher Kaukasus und Zentralasien, gratulierte im Namen des Auswärtigen Amts.


200 Jahre Brasilien

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Brasiliens Botschafter Roberto Jaguaribe (Foto) bat zum Nationalfeiertag in die Botschaft des südamerikanischen Landes in der Wallstraße. "In diesem Jahr feiern wir ein besonderes Jubiläum, den 200. Jahrestag unserer Unabhängigkeit", sagte der Botschafter in seiner auf Deutsch gehaltenen Grußrede. Brasilien habe schon viel erreicht, es bleibe jedoch auch noch viel zu tun. Brasiliens kulturelle Vielfalt erleichtere der brasilianischen Diplomatie den Dialog mit anderen Ländern, so der Botschafter. Die deutschen Einwanderer hätten einen "unschätzbaren Beitrag" zur Entwicklung Brasiliens geleistet. "Heute leben bei uns 12 Millionen Brasilianer mit deutschen Wurzeln."

In Rio de Janeiro wurde das Jubiläum mit einer großen Parade an der Strandpromenade Copacabana gefeiert. Am 2. Oktober wird in Brasilien gewählt. Der amtierende Präsident Jair Bolsonaro wird von Ex-Amtsinhaber Lula da Silva herausgefordert.


Katalonien-Empfang

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Ins F.A.Z.-Atrium in Berlin-Mitte lud die Vertreterin der Regierung von Katalonien in Deutschland, Marie Kapretz (Foto), ein, um den Nationalfeiertag ihres Landes zu begehen. "Nach über zwei Jahren Pandemie können wir nun endlich wieder gemeinsam feiern", freute sich die Gastgeberin. Nach ihrem Grußwort konnten die Gäste ein klassisches Konzert des Tempus Trios aus Barcelona erleben. Die erst 2018 gegründete junge Kammermusikgruppe, bestehend aus Maria Tió (Geige), Ferran Bardolet (Violoncello) und Ricard Rovirosa (Klavier), hat bereits mehrere Preise bei internationalen Musikwettbewerben gewonnen. Nach dem mit viel Beifall bedachten Konzert wurden Wein, Cava und katalanische Spezialitäten gereicht.


Ehrung aus Thailand

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Jährlich zeichnet das thailändische Königshaus seit 1992 besondere Leistungen in der Medizin und im Gesundheitswesen mit dem Prinz-Mahidol-Preis aus. Zu den Preisträgern der letzten Jahre gehören zwei in Deutschland Forschende. Der Preisträger 2019, Prof. Dr. Ralf F. W. Bartenschlager, Virologe an der Heidelberger Ruprecht-Karls-Universität, ist ein führender Hepatitis-Forscher. Die aus Ungarn stammende Biochemikern Prof. Dr. Katalin Karikó, Preisträgerin 2020 – 2021, arbeitete in den USA bahnbrechend an der Entwicklung der mRNA-Technologie und damit u.a. an der Grundlage der Covid-Impfstoffe. Seit 2013 ist Kariko Senior Vice President des Unternehmens Biontech.

Beide Preisträger ehrte Thailands Botschafter Nadhavathana Krishnamra bei einem Empfang im Hotel Adlon. Benannt ist der Preis nach Prinz Mahidol (1892 – 1929), Vater des späteren Königs Bhumibol und in der Kaiserlichen Deutschen Marine ausgebildeter Offizier, der als Arzt und medizinischer Dozent arbeitete und das Gesundheitswesen seines Landes förderte.

Foto (von links): Prof. Dr. Ralf F. W. Bartenschlager, Thailands Botschafter Nadhavathana Krishnamra, Prof. Dr. Katalin Karikó


Litauens Premierministerin Šimonyté im korresspondenten.café

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Mit der Betonung der persönlichen Freiheit im Sinne des Ökonomen Friedrich August von Hayek hielt es Litauens Premierministerin Ingrida Šimonyté im Gespräch mit zahlreichen in- und ausländischen Journalisten, für das sie Ewald König zum korresspondenten,café am 4. September gewinnen konnte.

Im gegenwärtig stattfindenden Wettstreit zwischen Autokratie und Demokratie sei der Hayeksche Freiheitsbegriff in der Demokratie ganz sicher besser zu realisieren. Europa sei stärker als jede Diktatur. Die Redefreiheit Europas nutze Russland aus, sagte die Šimonyté in Anspielung auf die Nutzung der Medien für eigene Zwecke. Wenn sich die baltischen Länder lautstark zu russischen Bedrohungen melden, so sprechen sie aus, was sie in ihrer unmittelbaren Nähe bemerken. Glücklich sei man mit dieser Situation gewiss nicht.

Auf die Eröffnung gegenseitiger Vertretungen mit Taiwan angesprochen, erklärte die litauische Premierministerin, die Beziehungen seien praktischer Natur. Die Zusammenarbeit in Wirtschaft und Wissenschaft machten eine Vertretung erforderlich.

Foto (von links): Litauens Botschafter Ramūnas Misiulis, Premierministerin Ingrida Šimonyté, Ewald König


75 Jahre Pakistan

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Am 14. August 1947 erklärte Pakistan seine Unabhängigkeit vom Britischen Empire. Zur 75. Wiederkehr dieses Ereignisses lud Botschafter Dr. Mohammad Faisal etliche Landsleute sowie einige weitere Gäste in den Garten seiner Residenz Pakistan House. Er erinnerte in seiner Rede an den Unabhängigkeitskampf und dessen Folgen und zeigte den guten Weg auf, den sein Land in den vergangenen 75 Jahren zurückgelegt habe. Zuvor wurden Grußworte des Präsidenten, des Premierministerns und des Außenministers Pakistans verlesen.


Digitales Kasachstan

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Nichts deutete in Timur Turlovs jungem Leben darauf hin, dass er mit nur 34 Jahren Milliardär sein würde. Die Vorzeichen sahen ganz anders aus. Doch schon in der Schulzeit faszinierten ihn Finanzen und Wertpapiere. Der jugendliche Timur versuchte sich in Geldanlagen und verlor anfangs Geld. Aus der Not heraus, aber auch seinem Traumziel folgend, gründete er mit nur 20 Jahren sein eigenes Unternehmen – und erlebte nach drei schweren Jahren den Durchbuch. Kasachstan verhalf ihm mit dem weltweit führenden Stand an Digitalisierung aller Behördenwege und vor allem des Bankwesens in Rekordzeit zum gigantischen Erfolg, sodass der CEO der Freedom Finance Group mit nur 34 Jahren im Forbes Magazin als einer der jüngsten Milliardäre geführt wird. Nach Zentralasien soll nun Europa erobert werden.


Unabhängigkeitstag von Ecuador

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Zum Tag der Unabhängigkeitserklärung lud Ecuadors Botschafterin Veronica Bustamente Ponce (Foto, rechts) in die Botschaft des südamerikanischen Landes in der Joachimsthaler Straße ein. Der 10. August sei ein "Datum von historischer Bedeutung" für Ecuador, sagte die Botschafterin. Seitdem habe das Land einen langen Weg zu Freiheit und Demokratie zurückgelegt. Sie lobte die guten Beziehungen zu Deutschland, das ein wichtiger Markt für ecuadorianische Landwirtschaftsprodukte seim, besonders Bananen und Blumen. Mit der Berliner Charité habe ihr Land während der Corona-Pandemie ausgezeichnet zusammengearbeitet. Aus Anlass des Unabhängigkeitstages wurde eine Aussstellung des in Berlin lebenden ecuadorianischen Künstlers Aquiles Jarrin eröffnet.


Nationalfeiertag von Singapur

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In die Botschaft seines Landes in der Voßstraße am Potsdamer Platz lud Singapurs Botschafter Laurence Bay (Foto) zum Nationalfeiertag ein. Shirah Nair, die stellvertretende Missionschefin, hieß die Gäste aus Diplomatie, Wirtschaft und Medien herzlich willkommen. Botschafter Bay würdigte die erfolgreiche Entwicklung des kleinen Landes, das 1965 seine Unabhängigkeit errang und auf mehr als ein halbes Jahrhundert Stabilität und wirtschaftlichen Aufschwung zurückblicken kann. "Heute feiern wir nicht nur unseren Nationaltag, sondern wir feiern auch unsere Freiheit", sagte der Botschafter unter dem Beifall der Gäste. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom "Singapore Chinese Orchestra". Im Garten der Botschaft wurden kulinarische Köstlichkeiten aus Singapur gereicht. An der "Showcocktailbar" konnten die Gäste auch den berühmtesten Cocktail des Landes, den "Singapur Sling", probieren.


Peru-Empfang

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Perus Botschafter Elmer Schialer (Foto) und seine Gattin Evelyn Awe luden aus Anlass des 201. Nationalfeiertages des Landes zu einem Mittagsempfang ins Hotel Aquino in Berlin-Mitte ein. Die peruanisch-deutschen Beziehungen in Wirtschaft, Politik, Kultur und Umwelt seien von tiefer Freundschaft geprägt, sagte der Botschafter in seiner auf Deutsch gehaltenen Grußrede. Er habe keine Zweifel, dass sie sich in Zukunft noch weiter vertiefen werden. "Wir leben in einer schwierigen Zeit", so der Botschafter. Er mahnte eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes und einen offenen Dialog in seinem Land an und forderte die Beendigung des Krieges in der Ukraine.


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Frühjahr-Sommer 2022

GASTBEITRAG

Bewährungsprobe für Deutschland und die EU. Von Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages

 

WIRTSCHAFT

"Deutschland vor großen Herausforderungen". Markus Jerger, Vorsitzender des Verbandes Der Mittelstand. BVMW, über steigende Energiepreise, Arbeitskräftemangel und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland


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