Nachbar Polen: Buchvorstellung

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Man könne Polen, insbesondere das Verhältnis zu Deutschland, nur vor dem Hintergrund seiner Geschichte verstehen, sagte Rolf Nikel bei der Vorstellung seines Buches „Feinde, Fremde, Freunde. Polen und die Deutschen“ vor Journalisten im korrespodenten.cafe. Trotz gegenwärtiger Verstimmungen seien Polen und Deutschland Freunde geworden, so der Autor, der von 2014 bis 2020 deutscher Botschafter in Warschau war. Die Frage der Entschädigungen für das durch Deutsche erlittene Unrecht im Zweiten Weltkrieg komme vor dem Hintergrund des russischen Überfalls auf die Ukraine zum falschen Zeitpunkt. Es gelte daher, Vertrauen wiederherzustellen. Der Diplomat Nikel plädierte für eine Wiederbelebung des Weimarer Dreiecks.

Foto (von links): korrespodenten.cafe-Gastgeber Ewald König; Buchautor und Botschafter a.D. Rolf Nikel; Christian Raap, Produktmanager des Langen Müller Verlages


Willkommen in Berlin: Neujahrsempfang

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Überglücklich und, ja, auch erleichtert zeigten sich Christine Hatakka und Alix von Studnitz-Nell, Präsidentin und Vizepräsidentin von Willkommen in Berlin, dem Diplomatenclub beim Auswärtigen Amt, nach drei Jahren zum Neujahrsempfang wieder in Präsenz begrüßen zu können. Mit ihnen freuten sich Mitglieder und Freunde des Clubs, Diplomaten und ihre Familien, die in großer Zahl ins Berliner Hotel Waldorf Astoria gekommen waren. Gleichfalls gut gelaunt hieß Hausherr Gregor Andréewitch, General Manager des Waldorf Astoria, die Gäste willkommen – zu einem besonderen Zeitpunkt, wie er betonte. Denn das Waldorf Astoria in Berlin habe soeben sein zehnjähriges, erfolgreiches Bestehen gefeiert. Die weitere Unterstützung des Auswärtigen Amtes für die Arbeit des Clubs sicherte Bernd Kuebart zu, Leiter des für die ausländischen Vertretungen zuständigen Referats.

Bild (von links): Alix von Studnitz-Nell, Christine Hatakka, Vizepräsidentin und Präsidentin von Willkommen in Berlin, Foto: Mohamed El Sauaf


Republic Day of India

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In den Ballsaal des Hotels Adlon lud Indiens Botschafter Harish Parvathaneni (Foto) ein, um den 74. Republic Day of India zu feiern. In seiner Grußansprache schilderte der Botschafter den erfolgreichen Weg der größten Demokratie der Welt seit der Erlangung der Unabhängigkeit im August 1947. Mit Deutschland verbinde Indien eine enge Partnerschaft für Frieden, Stabilität und Fortschritt. Tausende junge Inder hätten in Deutschland studiert. Auch die wirtschaftlichen Beziehungen entwickelten sich erfolgreich und böten noch enormes Potenzial. Der Botschafter hob Indiens G20-Präsidentschaft in diesem Jahr hervor. Im September lädt Ministerpräsident Narendra Modi die G20-Staats- und Regierungschefs zum Gipfeltreffen nach Neu-Delhi ein. Staatssekretärin Jennifer Lee Morgan vom Auswärtigen Amt überbrachte die Glückwünsche der Bundesregierung und würdigte die indisch-deutsche Zusammenarbeit beim Klimaschutz.


Slowakei-Empfang

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Zum "Tag der Entstehung der Slowakischen Republik" und zum 30. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Slowakei und Deutschland lud Botschafter Marián Jakubócy (Foto, am Rednerpult) zu einem Mittagsempfang in die Botschaft seines Landes in der Hildebrandstraße im Tiergartenviertel ein. Der Botschafter erinnerte an den Beitritt der Slowakei zur EU und zur NATO im Jahre 2004 und die Einführung des Euro fünf Jahre später. Die wirtschaftliche Verflechtung mit Deutschland sei in den letzten Jahren immer enger geworden, der Handelsaustausch habe inzwischen die 36-Milliarden-Euro-Marke überschritten. Die Grüße des Bundestages überbrachte die FDP-Abgeordnete Renata Alt, die in der Slowakei aufgewachsen ist und seit 2021 als Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe amtiert.


Tunesien lud ein

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Harissa ist eine aus Tunesien stammende scharfe Gewürzpaste aus frischem Chili, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Knoblauch, Salz und Olivenöl und in der nordafrikanischen Küche sehr beliebt. Jetzt hat die UNESCO Harissa - ähnlich wie das französische Baguette - zum Teil des Weltkulturerbes erklärt. Herr Chiheb Chaouch (Foto), Geschäftsträger der tunesischen Botschaft, lud aus diesem Anlass zu einem kulinarischen Abend mit Verkostung in die Vertretung des Landes in der Lindenallee im Westend ein. Außer Harissa ging es auch um Couscous, Datteln und Olivenöl aus Tunesien. Höhepunkt des Abends war eine Kochshow mit den Starköchen Julia Komp und Semi Hassine.


Ambassadors Club übergibt Geschenke

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Auf der jährlichen „Angel Tree“ Charity-Veranstaltung des Ambassadors Club sammelte Präsidentin Dr. h. c. Mania Feilcke-Dierck gemeinsam mit vielen Botschafterinnen und Botschaftern und der neuen Hoteldirektorin des Westin Grand Hotels Tina Brack zahlreiche Geschenke für kranke Kinder und Jugendliche, die die Weihnachtstage im SANA-Klinikum Berlin-Lichtenberg verbringen mussten. Schirmherr des Abends war der Apostolische Nuntius, S.E. Erzbischof Dr. Nikola Eterovic.


Konjunkturprognose: Wirtschaft im Abstieg

Von Svetlana Alexeeva

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Das Wort des Jahres 2022 "Zeitenwende" ist in aller Munde. Bezogen auf die Konjunktur und die wirtschaftliche Entwicklung heißt es, dass Schätzungen mit traditionellen statistischen Verfahren derzeit schwierig sind. Zuverlässige Prognosen der gängigen makroökonomischen Kennzahlen wie Auslastung der Produktionskapazitäten, die Höhe der Inflation und des Wirtschaftswachstums seien mit Unsicherheiten behaftet. Mit dieser Mahnung begann Prof. Dr. Stefan Kooths vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) seinen Auftritt im vorweihnachtlichen korrespondenten.cafe, einem Berliner Format für deutsche und ausländische Medien, das seit drei Jahren besteht. Die Gefahr einer Rezession in Deutschland, die mit wirtschaftspolitischen Instrumenten bekämpft werden sollte, werde von der Politik massiv unterschätzt, warnte der Konjunkturforscher. Der langfristige Wachstumspfad werde immer flacher.

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Wirtschaftsausblick 2023

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Dr. Jörg Krämer, Chefökonom der Commerzbank (Foto), gab in der Berliner Repräsentanz der Bank am Brandenburger Tor einen Ausblick auf Deutschlands wirtschaftliche Entwicklung im kommenden Jahr. Philipp Löwenstein, der Regierungsbeauftragte des Unternehmens, konnte dazu die Mitglieder des Clubs der Wirtschafts- und Handelsräte begrüßen. Krämer prognostiziert für das nächste Jahr eine "milde Rezession". Es gebe Chancen, dass sich die Inflation abschwächen könnte. Die langfristige Herausforderung sei die Energiepolitik, unter der die deutsche Wirtschaft zu leiden habe. Den Finanzmärkten sagte Krämer eine Erholung voraus.Anschließend stellte sich der Chefökonom den Fragen der Wirtschaftsdiplomaten aus aller Welt.


Israel: High tech industry as a locomotive for the economy

Von Svetlana Alexeeva

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Israel's steep climb to the Middle East’s high tech valley is impressive. Édouard Cukierman, the founder of a venture capital and private equity company Cukierman & Co. Investment House which focuses on disruptive technologies and startups, has observed the country’s success story from the very beginning in the 1990s. Today, Cukierman & Co. provides a full array of services focusing on technologies that made Israel famous: Life Sciences, Robotics, IT, Cyber Security, Mobility, Telecom and CleanTech. We met Édouard Cukierman, and the company's leading representatives, in its HQ in the HaArba'a Tower in Tel Aviv’s business district.

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Deutsche Messe: Diplomatic Networking Lunch

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Ins Telefónica BASECAMP in Berlin-Mitte lud die Deutsche Messe zum traditionellen Diplomatic Networking Lunch ein. Andrej Gross, Director Public Affairs Berlin (Foto) freute sich, dass er neben zahlreichen Wirtschaftsdiplomaten auch mehrere Botschafter willkommen heißen konnte. Dr. Jochen Köckler, Chairman of the Managing Board der Deutschen Messe, gab einen Ausblick auf die wichtigsten Messeveranstaltungen des kommenden Jahres und lud die Gäste ein, daran teilzunehmen. Partnerland der Hannover-Messe 2023 ist Indonesien. Botschafter Arif Havas Oegroseno sagte, es sei eine große Ehre für Indonesien, sein großes technologisches und industrielles Potenzial in Hannover präsentieren zu können. Doris Petersen, CEO von Hannoverimpuls, meldete sich mit einer Video-Botschaft zu Wort.


Buchvorstellung

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Daniel Goffart, Chefreporter im Berliner Büro der Wirtschaftswoche, hat, zusammen mit Jutta Falke-Ischinger, ein neues Buch vorgelegt: über den CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz. Der Buchtitel „Der Unbeugsame“ deutet an, worum es: den Wiedereinstieg des Sauerländers in die Politik, der vielleicht auch ein Wiederaufstieg wird. In Ewald Königs korrespondenten.café stellte Goffart sein Buch vor. Mit dabei: Christian Raap, Produktmanager beim Langen Müller Verlag, nicht aber Jutta Falke-Ischinger, die leider kurzfristig verhindert war. Die erneute Übernahme politischer Verantwortung zeigt, so Goffart, eine typisch Merz’sche Eigenart: hartnäckiges Wiederaufstehen nach Scheitern. Das Profil der CDU konnte er jüngst in der Bürgergeld-Debatte schärfen. Umfragen geben der Partei gegenwärtig Rückenwird. Wohin der neue Vorsitzende die Partei führen wird und ob Friedrich Merz einmal Olaf Scholz al Kanzler ablösen kann – für solche Prognosen ist es laut Goffart noch zu früh.

Foto (von links): Ewald König, korrespondenten.café; Buchautor Daniel Goffart; Christian Raap, Langen Müller Verlag


Nationalfeiertag von Oman

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Zum Nationalfeiertag des Sultanats Oman begrüßte Botschafterin Maitha Al Marouqi (Foto) ihre Gäste am 25. November im Hotel Adlon – ganz frisch im Amt, denn erst drei Tage zuvor hatte sie ihr Beglaubigungsschreiben dem Bundespräsidenten überreicht. Die Botschafterin, die vor ihrer Entsendung nach Deutschland in leitender Funktion in Omans Ministerium für Kulturgüter und Tourismus tätig war, betonte in ihrer Ansprache die besonders engen Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland, vor allem in der Wasserstoff-Technologie.


Energielieferant Aserbaidschan

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Aserbaidschans Botschafter Nasimi Aghayev, seit Ende September im Amt, stellte sich im korrespondenten.café, gemeinsam mit Dr. Michael Hilmer, Vizepräsident des Energiekonzerns UNIPER, den Fragen in- und ausländischer Journalisten. Es ging, naheliegend, um die Rolle Aserbaidschans als Energielieferant für Europa. Der Botschafter empfahl sein Land als zuverlässigen und stabilen Partner. Seit 1848, daran erinnerte er, sei Aserbaidschan Öllieferant. Bis Ende 2022 sollen die Lieferungen über den Southern Gas Corridor um 40 Prozent zunehmen. Der Energiehändler UNIPER, so Dr. Hilmer, im Unternehmen zuständig für Gas Supply & Origin Caspian South, sei in 40 Ländern tätig. Der Pipelinebau zwischen dem Kaukasusland und Europa für 40 Milliarden US-Dollar wurde 2013 vertraglich vereinbart. Gegenüber diesem Jahr sei ab 2027 mit einer Verdoppelung der Liefermengen aus Aserbaidschan zu rechnen. Auch bei Erneuerbaren habe das Land mit einem Windpotenzial wie Dänemark viel zu bieten.

Foto (von links): Ewald König, korrespondenten.café; Aserbaidschans Botschafter Nasimi Aghayev; Dr. Michael Hilmer, UNIPER-Vizepräsident


Finnische Presseweihnachtsfeier

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Finnlands Botschaft lud auch in diesem Jahr wieder zur stimmungsvollen Presseweihnachtsfeier. Botschafterin Anne Sipiläinen (rechts) und Presse- und Kulturrätin Tanja Huutonen (links) ließen das bald zu Ende gehende Jahr Revue passieren und gaben einen Ausblick auf neue Projekte. Für gute Stimmung sorgten die Musiker des Lapland-Balkan-Orchesters „Jaakko Laitinen & Väärä Raha“ mit ihrer besonderen Mischung aus finnischen und balkanischen Klängen. Kulinarisch wurden die Gäste mit einem nordischen Weihnachtsbuffet, finnischem Glühwein und Craftbier verwöhnt. Der weißbärtige Weihnachtsmann verteilte Geschenke, darunter einen Reisegutschein nach Finnland.


Winterempfang auf Schwanenwerder

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Vorweihnachtliche Feststimmung auf Schwanenwerder: Das Würth Haus Berlin lud zu einem winterlichen Empfang mit Glühwein, Musik, Gänsebraten und einem besonderen literarischen Leckerbissen ein. Daniela Schily, Leiterin der Repräsentanzen der Würth-Gruppe in Berlin und Brüssel, freute sich, Unternehmensgründer Professor Reinhold Würth (Foto) persönlich herzlich willkommen heißen zu können. Reinhold Würth, Jahrgang 1935, schilderte den zahlreichen Gästen, wie er den von seinem Vater gegründeten Zweimannbetrieb zum global agierenden Unternehmen und internationalen Marktführer für Befestigungs- und Montagetechnik aufgebaut hat und wünschte allen Anwesenden eine frohe und besinnliche Adventszeit. Der Autor Thomas Hettche las eine Kostprobe aus seinem Roman "Pfaueninsel", der die berührende Geschichte des kleinwüchsigen Schlossfräuleins Marie auf der Nachbarinsel von Schwanenwerder erzählt.


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Herbst/Winter 2022

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Hat Diplomatie ausgedient? Von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg

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Zeitenwende auch im Norden. Norwegens Botschafter Torgeir Larsen über neue sicherheitspolitische Herausforderungen und die norwegische Landgrenze mit Russland


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