Herbstempfang im ICAA

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Botschafter a.D. Prof. Dr. Klaus Scharioth war der Gastredner beim 11. Herbstempfang des Internationalen Clubs im Auswärtigen Amt e.V. (ICAA) für die ausländischen Militärattachés. ICAA-Vorstand Götz von Foerster hieß den Redner, der von 2002 bis 2006 Staatssekretär des Auswärtigen Amts und von 2006 bis 2011 Botschafter in den USA war, herzlich willkommen. Prof. Scharioth sprach über das Thema "NATO at 70 - as relevant as ever". Sein interessanter Vortrag beschäftigte sich sehr fundiert mit Errungenschaften, Wendepunkten und künftigen Herausforderungen des nordatlantischen Bündnisses, das in diesem Jahr 70 Jahre alt wird. Beim Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der NATO-Mitgliedstaaten am 3. und 4. Dezember 2019 in London soll das Jubiläum gefeiert werden. 


Mit Peter Altmaier auf Besuch im Silicon Valley

Von Svetlana Alexeeva

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Anfang Juli 2019 unternahm der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier eine Reise in die USA. Das besondere daran war die erste Station – San Francisco Bay Area – die den Gesprächen mit Wirtschaftsminister Wilbur Ross und dem Handelsbeauftragten Robert Lighthizer in Washington vorausging. „Ich beginne meine Reise ganz bewusst im Silicon Valley“, teilte Altmaier mit. Deutschland habe ein hohes Interesse bei Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Plattformökonomie und Venture Capital.

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30 Jahre Mauerfall: US-Außenminister Mike Pompeo in Berlin

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Was eint, was trennt Deutschland und Amerika?

U.S. State Secretary Mike Pompeo nahm am 8. November 2019 am Körber Global Leaders Dialogue in Berlin teil. Zuvor reiste der Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika nach Leipzig und Halle, um zusammen mit seinem deutschen Amtskollegen Heiko Maas mehrere Schauplätze der friedlichen Revolution in der DDR noch vor dem 30. Jahrestag des Berliner Mauerfalls am 9. November zu besichtigen.

Mike Pompeo kennt Deutschland bereits von seinen Zeiten als Soldat der U.S. Army. 1986 war er in West-Deutschland stationiert. "We didn't know how close we were to the end of the Cold War", erzählte Pompeo den Anwesenden in Berlin.

"We are only strong together. That's why we don't want Europe to be dependent on energy supplies from Russia's Vladimir Putin", mahnte State Secretary die deutschen Alliierten an. Auf die Frage eines Gasts, ob die Nato nicht obsolet sei, sagte Pompeo: "The Nato is 70 years old. It needs to grow and change".

In seiner Jugend hat Mike Pompeo viel Basketball gespielt. Seine Position war, wie er verriet, "playing forward". "You learn a lot playing in teams", beendete der amerikanische Außenminister seinen Auftritt, "and U.S. can achieve a lot but we need partners around the world to take care about freedom. America can't do it alone".


Türkei feiert

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Aus Anlass des 96. Jahrestages der Proklamation der Republik luden der Botschafter der Türkei, Ali Kemal Aydın und seine Frau Berna Aydın zu einem großen Abendempfang in ihre Botschaft in der Tiergartenstraße ein. Ein Kinderchor sang die türkische und die deutsche Nationalhymne, anschließend wurde ein offizielles Grußwort des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan verlesen. Botschafter Ali Kemal Aydın würdigte in seiner Festrede die guten langjährigen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Unter den zahlreichen Gästen waren auch die Botschafter von Russland, Tschechien, Norwegen, Belarus, Iran, Usbekistan, Bangladesch und Argentinien.


"Deutschland ist nach China unser wichtigster Handelspartner"

Von Svetlana Alexeeva

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Im Gespräch:

Andrey Sobolev, Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland.

Seit 2019 ist Andrey Sobolev der neue Leiter des russischen Handels- und Wirtschaftsbüros in Berlin. Mit knapp 35 Jahren wurde er Minister für internationale Beziehungen des Swerdlowsker Gebiets in der Region Ural und kennt die grenzüberschreitende regionale und kommunale Zusammenarbeit aus eigener Erfahrung.

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Spanischer Nationalfeiertag

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Spaniens Botschafter Ricardo Martínez (Foto) und seine Frau Isabel Lopéz-Fando gaben einen großen Abendempfang zum spanischen Nationalfeiertag in der Botschaft in der Lichtensteinallee. Die zahlreichen Gäste, darunter die Botschafter aus Portugal, Peru, Iran, Libanon, Türkei, Chile, Belgien, Kanada und Honduras sowie der frühere deutsche Botschafter in Madrid, Staatssekretär a.D. Wolf-Ruthart Born, wurden mit leckeren spanischen Tapas und Wein verwöhnt. Der "Dia de la Hispanidad" erinnert an die Entdeckung Amerikas durch den Seefahrer Christoph Kolumbus am 12. Oktober 1492.


Lateinamerika-Tag

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Der 70. Lateinamerika-Tag des Lateinamerika Vereins (Foto: Vorstandsvorsitzender Bodo Liesenfeld) fand am 8. und 9. Oktober 2019 in Frankfurt am Main statt. Die zweitägige Jubiläumsveranstaltung wurde u.a. von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier eröffnet. Der erste Tag stand unter dem Motto „Alles bleibt anders – die aktuelle lateinamerikanische Wirtschaftsentwicklung“. In einer Paneldiskussion und Foren wurden die Perspektiven und der wirtschaftliche Aufschwung Südamerikas behandelt, über Smart Cities, den Stand des deutschen Maschinenbaus sowie die Chancen und Herausforderungen von Healthcare debattiert. Am Abend trafen sich die Teilnehmer zum Galadiner im Gesellschaftshaus des Palmengartens. Der Ehrengast und Festredner Lenin Moreno, Präsident der Republik Ecuador, konnte auf Grund der politischen Spannungen in seinem Land kurzfristig nicht nach Frankfurt kommen, ebenso wenig weitere Regierungsmitglieder.

Am zweiten Tag standen die Wirtschaft Ecuadors und Schlüsselbranchen Lateinamerikas (Bergbau, Energie und logistische Infrastruktur) im Mittelpunkt. Nach einigen Jahren der starken Einflussnahme des Staates auf die Wirtschaft zielt der im letzten Jahr eingeleitete Reformkurs Ecuadors ab auf die Öffnung sowie Unterstützung des privaten Sektors und damit einhergehend der verstärkten Suche nach internationalen Investoren. Die wichtigsten ausländischen Investoren kommen aus Chile, Mexiko und Peru. Auch wenn bislang entsprechendes Engagement deutscher Unternehmen gering ist, so umfasst das recht ausgeglichene Handelsvolumen zwischen Deutschland und Ecuador ungefähr eine Milliarde Euro. Chancen für deutsche Firmen werden vor allem in den viel versprechenden Branchen Bergbau und Erdölförderung gesehen.  

                                                                                                                                                                                                    Dr. Werner Giersch


"So ein Käse!"

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Zu einem geselligen Abend mit Innovationen und Traditionen rund um den Schweizer Käse lud der Schweizerische Botschafter Paul R. Seger in seine Residenz gegenüber vom Kanzleramt ein. Bei einem "Fondue-Pitching" wurden die Gäste, darunter Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, in viele Geheimnisse des Schweizer Käses eingeweiht. Auch ein Jubiläum konnte gefeiert werden: Vor 100 Jahren, am 15. Oktober 1919, kaufte die Eidgenossenschaft das Gebäude im Spreebogen, das heute sowohl die Residenz des Botschafters, als auch die Büros der Botschaft und die Kanzlei beherbergt. 


Mexiko feiert

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Mexikos Botschafter Rogelio Granguillhome Morfin (Foto, Mitte) lud zu einem Mittagsempfang in seine Botschaft in der Klingelhöferstraße ein, um den Unabhängigkeitstag des Landes zu feiern. Unter den Gästen waren die Botschafter Ricardo Martínez (Spanien), Elmer Schialer (Peru), Ali Kemal Aydin (Türkei) und Arif Havas Oegroseno (Indonesien), Dr. Mark Heinzel, Leiter des Nord- und Lateinamerika-Referats beim DIHK, und Jan Martensen, Director of Government Sales des Waldorf Astoria Berlin. Sie wurden mit stimmungsvollen Mariachi-Klängen unterhalten und konnten mexikanische Leckerbissen genießen. Mexiko, mit rund 125 Millionen Einwohnern das größte spanischsprachige Land der Welt, hatte am 16. September 1810 seine Unabhängigkeit von Spanien erklärt.


Nationalfeiertag von Uruguay

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Uruguays Botschafter in Berlin, Herr Gabriel Bellón, lud aus Anlass des Nationalfeiertages des südamerikanischen Landes zu einem festlichen Empfang in den Wappensaal des Roten Rathauses ein. Unter den zahlreichen Gästen aus Diplomatie, Wirtschaft, Politik und Medien waren auch die Botschafterinnen Florencia Vilanova de von Oehsen (El Salvador) und Cecilia Mackenna Echaurren (Chile), Deutschlands Botschafter in Montevideo, Ingo von Voss, und der Protokollchef des Landes Berlin, Thomas Pröpstl.


Europas Rolle in Zentralasien: Warum Kasachstan wichtig ist

Von Svetlana Alexeeva

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Schon im 19. Jahrhundert wetteiferten das British Empire und das Russische Reich um die Vorherrschaft in Zentralasien. Die „Neue Seidenstraße“ (Belt and Road Initiative, BRI), initiiert von Chinas Präsident Xi Jinping 2013, weckt geschichtliche Analogien. Im neuen, geostrategischen „Great Game“ spielt Kasachstan aufgrund seiner Lage zwischen China und Russland, der Fläche und des Ressourcenreichtums eine wesentliche Rolle. Das jährlich stattfindende Astana Economic Forum in der Hauptstadt Nur-Sultan (früher Astana), "das kasachische Davos", liefert einige Antworten, was es damit auf sich hat.

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Empfang

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Empfang. Marokkos Geschäftsträger Khalid Lahsaini (Foto) lud anlässlich des 20. Jahrestages der Thronbesteigung von König Mohammed VI. zu einem Empfang in den Garten der Residenz in Dahlem ein. Den zahlreichen Gästen bot sich die Gelegenheit, Marokkos künftige Botschafterin in Deutschland, Frau Zhor El Alaoui, kennenzulernen. Die ausgebildete Politikwissenschaftlerin und Juristin entstammt einer marokkanischen Diplomatenfamilie und kann auf eine langjährige Erfahrung im Staatsdienst zurückblicken.


Top Destinations in Asia

Von Dr. Werner Giersch

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Der sehr aktive Deutsch-Asiatische Wirtschaftskreis (DAW), unter seinem Präsidenten Bodo Krüger, Honorargeneralkonsul von Nepal, befasste sich in einer Veranstaltung mit „Top Destinations in Asia“. In einem Grußwort verdeutlichte Norbert Noisser, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, die sehr guten Beziehungen zwischen Hessen und den vorgestellten Staaten. Kein deutsches Bundesland sei so international wie Hessen. Dies zeigt sich z.B. auch an der Bedeutung des Flughafens Frankfurt mit sehr vielen Verbindungen nach Südostasien, an der Internationalität der Messe Frankfurt, an der Tatsache, dass in Hessen über 200 Sprachen vertreten sind.       

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Botschafter wird Außenminister

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Kroatiens bisheriger Botschafter in Berlin, Gordan Grlić Radman (Foto), ist zum neuen Außenminister seines Landes ernannt worden. Der 61-jährige Diplomat und Politikwissenschaftler, der seine berufliche Karriere in der Schweiz begann, folgt auf Marija Pejčinović Burić, die von der parlamentarischen Versammlung des Europarates zur neuen Generalsekretärin gewählt wurde. Grlić Radman war seit Oktober 2017 Botschafter in Berlin.


Schenkung

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Das Ethnologische Museum in Berlin, vertreten durch Direktor Prof. Dr. Koch, hat eine großzügige Schenkung zeitgenössischen Kunsthandwerks aus Burkina Faso erhalten. Der „Freundeskreis für Bildung, Kultur und internationale Beziehungen Reinickendorf e.V.“ hat die Objekte in Burkina Faso zusammengetragen und mit Genehmigung der Regierung nach Berlin gebracht. Die Sammlung umfasst Töpferkunst, Weberei, Schmiede-, Schnitz- und Korbarbeiten. Anwesend bei der Übergabe waren der Botschafter von Burkina Faso,  S.E. Herr Simplice Honoré Guibila, Honorarkonsulin  Helga Exner, der Afrikabeauftrage des Auswärtigen Amts, Botschafter Robert Dölger und Dr. Andreas Zimmer, Leiter des Protokollreferats. Honorarkonsulin Exner, die die Sammlung und ihre Ausstellungen schon in der Vergangenheit unterstützt hat, gab ihrer Freude Ausdruck, dass die Schenkung in Zeiten von Rückgabeforderungen nun im Museum angekommen ist. Sie hoffe, dass die Kunstwerke möglichst bald der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, sagte die Honorarkonsulin.



AKTUELLE AUSGABE

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Herbst 2019

TSCHECHIEN

"Gute Freunde und Partner": Interview mit Tschechiens Botschafter Tomáš Podivínský


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