Israel: Leading in Innovation and Technology

Von Rainer Schubert

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Israel ranks worldwide as the No. 2 startup country. B&D asked Ester Elias, new Commercial Consul for Economic Affairs in Berlin, for the reasons of the good technology cooperation with Germany.

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Weltmeister als Sonderbotschafter

Von Bernd Bauer

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Die weltweite Ausnahmesituation konnte dem internationalen sozialen Kinderprojekt "Football for Friendship“ (F4F) nichts anhaben: Zum neunten Mal findet das von Gazprom gesponserte Event statt, an dem Kinder und Jugendliche aus mehr als 200 Ländern teilnehmen, umständehalber zum zweiten Mal als eWorld Championship. Als globaler Botschafter des Programms trat erneut die brasilianische Fußballlegende Roberto Carlos auf.

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Roadtrip durch Deutschlands Süden

Von Svetlana Alexeeva

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Wir planen einen Roadtrip. Es soll eine fünftägige Autotour durch den deutschen Süden werden, mit Start in Bayerisch-Schwaben, Zwischenstopp in Augsburg und Endziel Chiemsee an der Grenze zu Österreich. Corona bremst Fernreisen aus, doch wir sehen in der Pandemie eine Chance, in Deutschland zu verweilen und dessen kulturelle Vielfalt kennenzulernen...

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Europe’s struggle against the dominance of digital platforms

Von Ewald König

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How the IT market is being liberalised and how local companies too will gain opportunities

The digital market works differently to the analogue economy. Whoever has the relevant data can control market concentration and dictate how competition works. Europe is now trying to combat this distortion of the market. And a range of new laws is intended to break the dominant position of the global IT companies, to allow more competition, to give smaller, local software developers more opportunities and, not least, to give users more freedom to choose providers and apps themselves.

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Jahresauftakt

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Zum ersten Mal in seiner fast 70-jährigen Geschichte lud der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft Mitglieder, Partner und Gäste aus Politik, Wirtschaft und Diplomatischem Corps zu einem virtuellen Jahresauftakt ein. Erstmals konnte der Ost-Ausschuss dabei als Gastredner den amtierenden Bundespräsidenten begrüßen.

Fast 350 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, die Videobotschaften des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Oliver Hermes sowie das Gespräch zwischen Staatsekretär Miguel Berger und Geschäftsführer Michael Harms im Online-Auditorium zu verfolgen, sich in der Lounge mit anderen Gästen zu vernetzen und sich in acht Chatrooms zu Regionen und Branchen über aktuelle Themen auszutauschen. Finanziell unterstützt wurde der Jahresauftakt von den Ost-Ausschuss-Mitgliedern Remondis und Wintershall DEA.


Neujahrsempfang des Afrika-Vereins

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Der Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft (Foto: Hauptgeschäftsführer Christoph Kannengießer) hat einen digitalen Neujahrsempfang für die Gruppe der afrikanischen Botschafter in Deutschland mit über 60 Teilnehmern, darunter 30 Botschafterinnen und Botschafter, durchgeführt. Nach einer Begrüßung durch Staatssekretär Miguel Berger aus dem Auswärtigen Amt stellte der Vorsitzende des Afrika-Verein, Stefan Liebing, nicht nur die wichtigsten Forderungen und Veranstaltungen für das gerade begonnene Jahr vor, sondern eröffnete auch die Diskussion mit den diplomatischen Vertretern.

Zentrale Rolle spielten bei dem Gespräch dann drei Themen. Erstens eine zügige und gerechte Untersetzung bei der Beschaffung und Verteilung von Impfstoffen für die Menschen auf unserem Nachbarkontinent. Zweitens die Entwicklung von Produktionsstätten und die wirtschaftliche Nutzung von Wasserstoff in Afrika. Drittens führen die Pläne innerhalb der Bundesregierung für ein neues Lieferkettengesetz in vielen afrikanischen Ländern zu Besorgnissen.

Bei dem Austausch zwischen den afrikanischen Botschafterinnen und Botschaftern in Deutschland mit dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft wurde deutlich, dass negative Auswirkungen auf den Export von Gütern aus Afrika und auf das Engagement deutscher Unternehmen in afrikanischen Ländern befürchtet werden.


Atlanta: Capital of "New South" ist mehr als Coca-Cola und CNN

Von Svetlana Alexeeva

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Atlantas Gesichter können unterschiedlicher nicht sein: Das monumentale Peachtree Center in Downtown, das CNN-Headquarter, the World of Coca-Cola, das Georgia Aquarium, Stationen der Bürgerrechtsbewegung der 1960er und Martin Luther King Jr., der hier geboren wurde. Die Hauptstadt des US-Bundesstaates Georgia, die auch "the Capital of New South" genannt wird, ist allein wegen seiner wechselvollen Geschichte und Sehenswürdigkeiten eine Reise wert.

Im Zuge der US-Wahlen 2020 sind Atlanta und Georgia auch politisch für viele ein Rätsel, denn von der Entscheidung dieser Wähler am Stichwahltag 5. Januar 2021 hängt die Sitzverteilung im Senat ab, was für die Gesetzgebung in den USA wiederum entscheidend ist. Wie tickt Atlanta?

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Lessons from Uzbekistan

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Protecting Labour Migrants During the COVID-19 Crisis:

Lessons from Uzbekistan

More than 2 million Uzbek citizens are labour migrants working in countries including Russia, Kazakhstan, Turkey, and South Korea. The impact of COVID-19 on the global economy saw many of these individuals lose their jobs. The restrictions on international travel introduced as part of lockdown measures left tens of thousands of Uzbek workers stranded. These were some of the unique challenges that faced the Uzbek economy beginning in March of this year. As part of an unprecedented crisis response plan, the Ministry of Employment and Labour Relations initiated efforts to provide assistance to labour migrants through job placement support, training, and safe and orderly repatriation to Uzbekistan. Shortly after the first cases of COVID-19 were confirmed in Uzbekistan in early March, the government-established an Anti-Crisis Commission. President Mirziyoyev also decreed the creation of an Anti-Crisis Fund with a total value of UZS 10 trillion (USD 1.1 billion). He declared that “ensuring macroeconomic stability” to be the “main task of the government in order to compensate the estimated losses in the economy”— a goal that required significant interventions from the labour ministry.


Lange Nacht der Konsulate

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Vier Stunden lang öffneten rund 30 Konsulate und andere Einrichtungen in der Landeshauptstadt Stuttgart ihre Türen. Im Rahmen des Projekts „Europa in Baden-Württemberg“ hatten das Ministerium der Justiz und für Europa und das Staatsministerium erstmals dieses besondere Veranstaltungsformat erarbeitet. Den Startschuss zur Veranstaltung gaben Europaminister Guido Wolf und Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Gisela Erler mit der französischen Generalkonsulin Catherine Veber im Institut français in Stuttgart.

Höhepunkt des Tages war der Auftritt des Extrembergsteigers und Bestsellerautors Reinhold Messner. Seinen  fundierten und beeindruckenden Vortrag über die durch die Corona-Pandemie bedingte aktuell sehr schwierige Lage in Nepal hatte Ann-Kathrin Bauknecht, Honorargeneralkonsulin von Nepal, vermittelt. Das ehemalige Königreich  – seit 2008 eine Republik – ist reich an atemberaubenden Landschaften, uralten Tempeln und Traditionen. Nepal, zwischen Indien und Tibet gelegen, wird auch das "Dach der Welt" genannt. Seine faszinierende Bergwelt mit den Gipfeln des Himalaya lockt viele Touristen ins Land.

Foto (von links): Europaminister Guido Wolf, Honorargeneralkonsulin Ann-Kathrin Bauknecht, Reinhold Messner


Berlin-Reise

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Auf Initiative von Heino Wiese, Honorarkonsul der Russischen Föderation in Hannover und Doyen des dortigen Konsularkorps, hat eine Gruppe von niedersächsischen Honorarkonsulinnen und -konsuln eine zweitägige Informationsreise nach Berlin unternommen. Erster Höhepunkt war ein Abendessen mit Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann im Saal Bayern der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft gegenüber vom Reichstag.

Am nächsten Tag standen eine Stadtrundfahrt und ein Informationsbesuch in der türkischen Botschaft im Diplomatenviertel am Tiergarten auf dem Programm der niedersächsischen Reisegruppe. Am späten Nachmittag folgte eine Begegnung mit Russlands Botschafter Sergej J. Netschajew und Andrej O. Sobolew, Gesandter und Leiter des russischen Handels- und Wirtschaftsbüros in der Russischen Botschaft Unter den Linden.

Foto: Honorarkonsul Heino Wiese (links) mit Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann


„Wir waren echte Pioniere“: Gespräch mit Ruben Vardanyan

Von Svetlana Alexeeva

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Der russisch-armenische Impact-Investor berichtet aus erster Hand über Russlands Weg zur Marktwirtschaft nach dem Systembruch 1991 und darüber, wie er mit Mitstreitern die erste Wertpapierbörse RTS (Russian Trading System) sowie den ersten Broker Troika Dialog im neuen Russland gegründet hat. Heute ist Vardanyan Präsident von Vardanyan, Broitman & Partners, engagiert sich an der von ihm mitgegründeten School of Management SKOLKOVO und betreibt Wohltätigkeits- und Bildungsprojekte.

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Generationswechsel im OAOEV

Von Frank Schüttig

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Oliver Hermes, geb. 1970 in Essen, ist der neue Vorsitzende des Ost-Ausschusses – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV). Als CEO der global agierenden Dortmunder Wilo Gruppe kennt er sich mit Pumpen für Gebäudetechnik und Wasserwirtschaft aus, aber auch mit politischen und wirtschaftlichen Konstellationen auf Auslandsmärkten, speziell in Osteuropa und Russland. Ein Portrait über die Person und ausgewählte Schwerpunkte der Arbeit an der Spitze der größten Regionalinitiative der deutschen Wirtschaft.

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20 Jahre goEast Filmfestival & Tarantino auf Kasachisch

Von Svetlana Alexeeva

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goEast – das Festival des mittel- und osteuropäischen Films – feierte ausgerechnet im Corona-Lockdown sein 20-jähriges Bestehen. Die vom Deutschen Filminstitut & Filmmuseum (DFF) in Wiesbaden veranstalteten Filmfestspiele fanden vom 5. bis 11. Mai 2020 digital statt. 107 Filme aus 40 Ländern wurden für das Festivaljubiläum ausgewählt.

Traditionell wird in den mittel- und osteuropäischen Kinematografien sehr visuell erzählt, so auch beim Wettbewerbsbeitrag: A DARK, DARK MAN von Adilkhan Yerzhanov, Kasachstan, Frankreich 2019. Ein Genre-Mix aus Drama, Tragikomödie, Naturfilm, Krimistory, die an Hollywood Noir und Tarantino denken lässt, aber in der kasachischen Gegenwart spielt und sich einem unmittelbar mitteilt – über eine gewaltige Bildsprache, Schwarzhumor und Assoziationen.

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Iraks letzte Prinzessin gestorben

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Im Alter von 100 Jahren starb am 9. Mai 2020 im Londoner Exil Prinzessin Badiya bint Ali. Sie war die Tante von König Faisal II und überlebte den blutigen Coup von 1958, der die Königsherrschaft in Irak beendete. Die Nachricht von ihrem Tod wurde am 10. Mai von Iraks neuem Premierminister Mustafa Al Kadhimi verkündet. Die Prinzessin wurde im Jahr 1920 in Damaskus geboren. Sie war die Schwester des Irakischen Kronprinzen Abdallah unter König Faisal II, der während der pan-Arabischen Revolutionen starb, genauso wie der Kronprinz selbst und der damalige Irakische Premierminister Nuri Al Said. Der Putsch beendete auch die „Hashemite Arab Federation“ zwischen Irak und Jordanien, die nur 6 Monate vorher gegründet worden war. Prinzessin Badiya überlebte nur dank der Tatsache, dass sie nicht im königlichen Rehab Palast in Bagdad war, als die Hinrichtungen stattfanden. Sie suchte zuerst Zuflucht in der Saudischen Botschaft in Bagdad und floh dann von Iraq nach Kairo. Nachdem sie einige Zeit in Ägypten verbracht hatte, zog es sie in die Schweiz und schließlich nach England.

Text: Barbara Schumacher


Expo in Dubai verschoben

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Die Expo 2020 in Dubai wird wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Die Weltausstellung soll nun vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. März 2022 stattfinden. Der Name „Expo 2020 Dubai“ bleibt. Die Expo 2020 in Dubai wäre die erste Expo in einem arabischen Land. Da in den Vereinigten Arabischen Emiraten Menschen aus über 190 Ländern leben und arbeiten, rechnet man mit größtem Interesse, mit 25 Millionen Besuchern aus aller Welt, astronomischen Verkäufen im Immobiliensektor und der Schaffung vieler neuer Arbeitsplätze in der neuen Expo-Stadt. “Connecting Minds - Creating the Future” heißt das Motto der Expo 2020 Dubai. Die Marketingstrategen „verkaufen“ die Verschiebung als Vorteil; denn in einer post-Pandemie-Welt will man eine bessere Zukunft für alle ermöglichen. Die Expo soll als Plattform für den kollektiven Wunsch nach neuem Denken dienen und Lösungen für die größten Herausforderungen unserer Zeit erarbeiten.

Text: Barbara Schumacher, Foto: WAM


Audi

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Frühjahr/Sommer 2021

AUSSENPOLITIK
Vorbild Norwegen: FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff plädiert in seinem Buch "Wenn Elefanten kämpfen" für eine neue deutsche Außenpolitik. Interview
SICHERHEIT
Sicherheit setzt Vertrauen voraus. Gastbeitrag von OSZE-Generalsekretärin Helga Maria Schmid


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