Unabhängigkeitstag der Republik Kosovo

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In den großen Festsaal des Roten Rathauses luden Dr. Faruk Ajeti, Botschafter der Republik Kosovo (Foto), und seine Gattin Resmije Kurbogaj-Ajeti M.A. ein, um den 16. Jahrestag der Unabhängigkeit ihres Landes zu feiern. In diesen 16 Jahren habe die Republik Kosovo viel erreicht, hob der Botschafter in seiner auf Deutsch gehaltenen Festansprache hervor. Besonders freue er sich darüber, dass seine Landsleute seit diesem Jahr ohne Visum in die Länder der Europäischen Union einreisen dürfen, so Dr. Ajeti. Das sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die EU. Sein Dank gelte "unseren deutschen Freunden", unterstrich der Botschafter. Die Deutschen seien der größte Handelspartner und der wichtigste Investor des Kosovo, erklärte er. Deutschland werde den Weg der Republik Kosovo auch weiterhin aktiv unterstützen, versicherte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, der die Glückwünsche der Bundesregierung überbrachte. (fs)


Fischessen am Aschermittwoch

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Bayerns Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL, empfing auch in diesem Jahr wieder Vertreterinnen und Vertreter des Diplomatischen Korps, der Kirchen und Glaubensgemeinschaften sowie aus Kultur und Medien zum traditionellen Fischessen am Aschermittwoch. Mit dieser Traditionsveranstaltung läutete die Bayerische Vertretung die Fastenzeit in der Bundeshauptstadt ein. Die Fastenrede hielt der Lektor, Autor und Herausgeber Dr. Stefan Bollmann. Er sprach zum Thema „Münchner Freiheiten“ und stellte dabei auch sein neues Buch „Zeit der Verwandlung. München 1900 und die Neuerfindung des Lebens“ vor.

von links: Mark Dainow, Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Ralf Heuer, Chefkoch der Bayerischen Vertretung, Staatsminister Dr. Florian Hermann, MdL, I.E. Frau Livia Leu, Botschafterin der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Fastenredner Dr. Stefan Bollmann, Foto: Henning Schacht

 


Hongkong begrüßt das Jahr des Drachen

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Das Wirtschafts- und Handelsbüro Hongkong (HKETO) in Berlin lud Vertreter von Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien zum chinesischen Neujahrsempfang ins Hotel Waldorf Astoria ein, um das Jahr des Drachen zu begrüßen. Direktorin Jenny Szeto (Foto) unterstrich in ihrer Grußrede, dass Hongkongs Wirtschaft wieder auf Kurs sei. Im dritten Quartal 2023 habe man nahezu Vollbeschäftigung erzielt, für das Jahr 2024 werde ein BIP-Wachstum von 4,1 % erwartet. Hongkong habe seine Anbindung an den Rest der Welt wiederhergestellt, das Passagieraufkommen am internationalen Flughafen habe bereits 80 % des Niveaus vor der Pandemie erreicht. Frau Szeto lud die Gäste ein, Hongkongs neue kulturelle Einrichtungen kennenzulernen, darunter das M+, Hongkongs Vorzeigemuseum für visuelle Künste, sowie das traditionellere Hong Kong Palace Museum. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom renommierten Hongkonger Pianisten Avan Yu, der derzeit in Berlin lebt. (fs)


Diplomatic New Year's Reception

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Zum traditionellen "Neujahrsempfang der Diplomatie" lud das Hotel Waldorf Astoria Berlin in den großen Ballsaal des Hauses am Bahnhof Zoo. General Manager Gregor Andréewitch (Foto) und Jan Martensen, Director of Government Sales, hießen die zahlreichen Gäste aus Diplomatie, Politik, Kultur, Wirtschaft und Medien herzlich willkommen. Nach einem stimmungsvollen und mitreißenden Auftritt des "Diplomatic Choir of Berlin" konnten die Gäste erlesene kulinarische Köstlichkeiten an mehreren Buffets genießen und mit etwas Glück wertvolle Preise bei der Tombola gewinnen. Möglich gemacht hatten den gelungenen Abend viele Sponsoren, darunter BMW, Geldermann, Aigner, die Commerzbank und die Deutsche Messe. (fs)


Mongolei feiert 50 Jahre diplomatische Beziehungen

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Mongolei. Zum Jubiläum der 50-jährigen diplomatischen Beziehungen zwischen der Mongolei und der Bundesrepublik Deutschland empfing Botschafter Mandakhbileg Birvaa (Foto) im Berliner Hotel Maritim pro Arte zahlreiche Gäste aus Diplomatie, Politik, Wirtschaft und Medien. Staatsminister Tobias Lindner vom Auswärtigen Amt nannte die deutsch-mongolischen Beziehungen "eine Erfolgsgeschichte". Zur Würdigung des Jubiläums reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vom 6. bis 8. Februar zu einem Staatsbesuch in die Mongolei.


Neujahrsempfang

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Ins NIO-Haus am Kurfürstendamm lud der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) Mitglieder, Partner und zahlreiche Botschafter zum Neujahrsempfang ein. Der BWA-Vorstandsvorsitzende Michael Schumann (Foto) hieß die Gäste in den Räumen nahe der Gedächtniskirche herzlich willkommen. Er wünsche sich mehr Austausch und Kooperation, weniger Konfrontation, erklärte Schumann in seiner Grußrede. Wirtschaftsdiplomatie fördere Wachstum und Wohlstand. Bundesinnenminister a.D. Hans Peter Friedrich gab einen Ausblick auf das Wahljahr 2024 und mahnte, Deutschland dürfe seinen "inneren Kompass nicht verlieren". Hausherr Harry Rogasch, Leiter Public Affairs Europe bei NIO, begrüßte die Gäste im Namen des chinesischen Autoherstellers, der sich auf die Fertigung von Elektrofahrzeugen spezialisiert hat. (fs)


Indien feiert Republic Day

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In den Ballsaal des Hotels Adlon luden Indiens Botschafter Harish Parvathaneni (Foto) und seine Gattin Nandita ein, um den 75. Republic Day ihres Landes zu feiern. Die indisch-deutschen Beziehungen entwickelten sich weiterhin erfolgreich, erklärte der Botschafter in seinem Grußwort. Als Beispiel nannte er die „Partnerschaft für grüne und nachhaltige Entwicklung“, die im Mai 2022 von Bundeskanzler Scholz und dem indischen Premierminister Modi unterzeichnet wurde. Deutschland sei Indiens wichtigster Handelspartner in der EU, rund 2.000 deutsche Unternehmen seien bereits in Indien engagiert. Auch beim indischen Forschungssatelliten "Aditya-L1", der neue Erkenntnisse über die Sonne gewinnen soll und im Januar seine Umlaufbahn erreicht hat, seien deutsche Firmen beteiligt. Deutsche Universitäten würden bei indischen Studenten immer beliebter, so der Botschafter. Staatssekretär Thomas Bagger vom Auswärtigen Amt überbrachte die Glückwünsche der Bundesregierung.

fs


Echt finnisch: Die Sauna

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Im Felleshus, dem Gemeinschaftshaus der Nordischen Botschaften, hat Finnlands Botschafter Kai Jürgen Mikael Sauer (Foto) die Ausstellung "Die Sauna. Echt heiß. Echt finnisch" eröffnet. Die Sauna gehöre in seinem Land zum Alltagsleben und sei aus der finnischen Kultur nicht wegzudenken, sagte der Botschafter. Finnland habe rund 5,5 Millionen Einwohner und 3,5 Millionen Saunen. Die von der Botschaft in Zusammenarbeit mit Visit Finland, dem Finnland-Institut und weiteren Kooperationspartnern produzierte Ausstellung mit Fotos von Susa JunnolaLiisa Takala und Alexander Lembke gibt einen Einblick in die heutige finnische Saunakultur, die man in Saunen auf der Terrasse des Felleshus auch selbst erleben kann. Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. April 2024 (Mo-Fr 11-19 Uhr, Sa-So 11-16 Uhr). Der Eintritt ist frei.


Festakt - 50 Jahre diplomatische Beziehungen

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Mit einem Festakt in der ungarischen Botschaft Unter den Linden Ecke Wilhelmstraße ist der 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Ungarn und der Bundesrepublik Deutschland gefeiert worden. Damals habe die Bundesrepublik den Ungarn die Tür in Richtung Westen geöffnet, erklärte Botschafter Dr. Péter Györkös (Foto) in seiner Grußrede. 1989 habe Ungarn dann "die Tür für die Deutschen in Richtung Wiedervereinigung aufgemacht". Er erinnerte an die Öffnung der ungarischen Westgrenze nach Österreich für alle DDR-Bürger am 11. September 1989. "Freiheit und Einheit in Europa sind in bedeutendem Maße unseren Völkern zu verdanken." Das drohe heute manchmal in Vergessenheit zu geraten. Das Gebot der Stunde sei es, "unsere gemeinsame europäische Zukunft auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt zu gestalten", unterstrich der Botschafter. Bundestagspräsidentin a.D. Rita Süssmuth hob in ihrer Festrede ebenfalls die enge Verbundenheit zwischen Ungarn und Deutschen und Ungarns Beitrag zur deutschen Einheit hervor. (fs)


Thailand feiert im Adlon

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Thailands Botschafter Dr. Nadhavathna Krishnamra (Foto) und seine Frau Priabthip Krishnamra empfingen ihre Gäste, darunter Botschafter aus allen Teilen der Welt, zum Nationalfeiertag des Landes im Ballsaal des Hotels Adlon Unter den Linden. Anlass war der Geburtstag des langjährigen Königs Bhumibol Adulyadej, der als Landesvater in Thailand auch nach seinem Tod Verehrung und hohes Ansehen genießt. Deutschland sei für Thailand ein strategischer Partner und der wichtigste Handelspartner in der Europäischen Union, erklärte Botschafter Dr. Nadhavathna Krishnamra in seiner Grußansprache. Die beiderseitigen Beziehungen könnten auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Thai Airways feiere bereits das 50-jährige Jubiläum der Flugverbindung zwischen Bangkok und Frankfurt. Das Königreich Thailand hat im Mai dieses Jahres ein neues Parlament gewählt, die neue Regierung unter Premierminister Srettha Thavisin trat im September ihr Amt an. (fs)


Wie Gott in Franken. Erlebnisreise durchs Fränkische Weinland

Von Svetlana Alexeeva

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Man muss nicht weit reisen, um Neues zu entdecken und dabei sinnliche Erlebnisse mit Aktivurlaub und Wellness zu verbinden. Die Schätze liegen vor der Haustür. Dazu gehört die Wein- und Kulturregion Franken, ein Geheimtipp für Genießer und Naturfreunde unter Deutschland-Reisen. Die Region ist noch nicht touristisch überlaufen und liegt verkehrstechnisch gut erreichbar in der Mitte Deutschlands. Der Naturpark Haßberge bietet mit seinen Tälern, sanften Hügeln und Wäldern eine beeindruckende Vielfalt an Flora und Fauna. Auch die Bedingungen für den Weinanbau sind ideal. Die Haßberge sind für ihre erstklassigen Weinlagen und vielfältige Rebsorten bekannt, die Region ist ein Teil des Fränkischen Weinlands.

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Empfang in der rumänischen Botschaft

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Rumäniens Botschafterin Adriana Stănescu (Foto) lud zu einem Empfang in die Botschaft ihres Landes in der Dorotheenstraße ein. Anlass war der rumänische Nationalfeiertag, der an die Vereinigung mit Siebenbürgen am 1. Dezember 1918 erinnert. Für alle Rumänen sei das ein besonderer Tag, sagte die Botschafterin in ihrer Grußrede. Sie freue sich sehr, dass sie dazu auch die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Anna Lührmann, begrüßen könne. Mit Deutschland teile Rumänien viele gemeinsame Werte, die verteidigt werden müssten. Auch auf parlamentarischer Ebene gebe es intensive Kontakte. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit sei eng, Deutschland sei Rumäniens Handelspartner Nummer eins. Staatsministerin Anna Lührmann, die im Namen der Bundesregierung gratulierte, bezeichnete Rumänien als wichtigen Partner in EU und NATO. (fs)                                                                                                                                                                                                                                                                          


Korea feiert im Waldorf Astoria

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Herr Hong Kyun Kim, Botschafter der Republik Korea (Foto), und seine Frau Yong Mi Ji baten zu einem festlichen Abendempfang in den Ballsaal des Hotels Waldorf Astoria. Der Anlass war der Nationalfeiertag des Landes und der Tag der koreanischen Streitkräfte. Außerdem wurde das 140-jährige Jubiläum der deutsch-koreanischen Beziehungen gefeiert. Sein Land verbinde viel mit Deutschland, sagte der Botschafter in seiner Grußansprache, nicht nur das Datum des Nationalfeiertages am 3. Oktober. Die beiderseitigen Beziehungen seien geprägt von einer langjährigen "Wertepartnerschaft" und einem regen Austausch auf vielen Gebieten. Als Beispiel verwies er auch auf  die koreanischen Bergleute und Krankenschwestern, die in den 1970er Jahren nach Deutschland kamen. Das Handelsvolumen habe im Jahr 2022 bereits bei 33,7 Milliarden Dollar gelegen. Susanne Baumann, Staatssekretärin des Auswärtigen Amts, überbrachte die Glückwünsche der Bundesregierung.


Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie

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In die tschechische Botschaft lud Botschafter Tomáš Kafka (Foto) ein, um den "Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie" zu feiern. Der Staatsfeiertag erinnert an die "Samtene Revolution" von 1989, die zum Zusammenbruch des Kommunismus führte. Mit dem Empfang verabschiede man sich zugleich von dem vertrauten Gebäude in der Wilhelmstraße, Ecke Mohrenstraße, das einer mehrjährigen Sanierung unterzogen werden müsse, erklärte Botschafter Kafka. Frau Marie Novakóvá vom tschechischen Außenministerium in Prag schilderte die Entstehung des Gebäudes, das Ende der 1970er Jahre von namhaften tschechischen Architekten errichtet worden war. Heute könne es in dieser Form nicht mehr effizient genutzt werden und müsse gründlich rekonstruiert werden, erklärte sie. Das äußere Erscheinungsbild des denkmalgeschützten Gebäudes solle erhalten bleiben, die Haustechnik werde auf den neuesten Stand gebracht. Die Sanierung soll ca. 5-7 Jahre dauern. Die tschechische Botschaft bezieht in dieser Zeit ein Ausweichquartier am Hausvogteiplatz 10 nahe am Auswärtigen Amt.


Lettland feiert in der Hamburg-Vertretung

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In die Hamburg-Vertretung in der Jägerstraße lud Lettlands Botschafterin Alda Vanaga (Foto, links) ein, um den Nationalfeiertag ihres Landes zu begehen. Almut Möller, Staatsrätin und Bevollmächtigte der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, der Europäischen Union und für auswärtige Angelegenheiten, hieß die Gäste, darunter Honorarkonsulin Sabine Sommerkamp-Homann (Hamburg) und ihre Konsulkollegen Rüdiger Freiherr von Rosen (Frankfurt) und Bruno O. Braun (Düsseldorf), herzlich willkommen. Sie verwies auf die engen Beziehungen zwischen Hamburg und Lettlands Hauptstadt Riga, beide verbunden durch die Hanse. Kristaps Misāns, Gesandter der Botschaft, der für die Botschafterin sprach, schilderte Lettlands schwierigen Weg von der Unabhängigkeiterklärung am 18. November 1919 über die Besetzung durch die Rote Armee 1940  im Zuge des Hitler-Stalin-Pakts bis zur Freiheitsbewegung von 1989. Im kommenden Jahr, so der Gesandte, könne Lettland bereits das 20-jährige Jubiläum seiner EU- und NATO-Mitgliedschaft feiern. Anton Hofreiter (MdB, Grüne), Vorsitzender des Ausschusses für die Angelegenheiten der EU, lobte Lettlands starke Hilfe bei der aktiven Unterstützung der Ukraine.


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