„Mobilität ist ein Grundrecht des 21. Jahrhunderts“

Von Svetlana Alexeeva

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Parag Khanna ist Politologe und Gründer der Strategieberatung FutureMap. Heute lebt er in Singapur. Nach „Unsere asiatische Zukunft“ (2019) erschien 2021 „MOVE. Das Zeitalter der Migration“. Das neue Werk hat Khanna im Futurium Berlin während seiner Europa-Reise vorgestellt. Wir haben den Bestseller-Autor zu seiner Hauptthese, der Mensch werde angesichts des Klimawandels wieder zum Nomaden, befragt.

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Steigenberger Porsche Design Hotels in Saudi-Arabien

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Viele neue Projekte und internationale Veranstaltungen locken nicht nur die eigenen Bürger in die saudische Hauptstadt Riyadh, sondern auch ausländische Besucher. Das freut die Tourismusbranche, ein wichtiger Bereich in der Vision 2030 des Kronprinzen. Riyadh hat ein großes Hotelangebot, viele der bekannten internationalen Hotelketten sind vertreten, aber man braucht mehr. Am 12.01.2022 wurde bekannt, dass der saudische Tourism Development Fund (TDF) mit der Deutschen Hospitality eine Absichtserklärung unterzeichnet hat, Steigenberger Porsche Design Hotels zu bauen und zu betreiben. Darin geht es um das Exklusivrecht für Saudi-Arabien, das erste dieser Hotels im Nahen Osten anzukündigen. Die Unterzeichnung erfolgte durch Marcus Bernhardt, CEO Deutsche Hospitality und Qusai Al-Fakhri, CEO des TDF im Beisein von Ahmed Al-Khateeb, Tourismusminister und Vorstandsvorsitzender des TDF (auf dem Foto in der Mitte).  

Text: Barbara Schumacher


Putin-Biographie vorgestellt

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Im Steigenberger Hotel Am Kanzleramt hat der Journalist, Autor und Unternehmer Dr. Thomas Fasbender sein neues Buch "Wladimir W. Putin. Eine politische Biographie" präsentiert. Auf mehr als 560 Seiten zeichnet der Verfasser, der mehr als zwei Jahrzehnte in Russland gelebt hat, ein kundiges und facettenreiches Bild des Mannes, der vom KGB-Offizier in Dresden zielstrebig in Russlands höchstes Staatsamt aufgestiegen ist - die erste Putin-Biographie seit mehr als zwei Jahrzehnten. Fasbender war zu Gast im korrespondenten.cafe, einem von dem Journalisten Ewald König (im Foto links) moderierten Forum für Auslandskorrespondenten und deutsche Journalisten, Politiker, Diplomaten und andere Multiplikatoren.


A pact for knowledge, people, peace and the environment

Von Rodolfo Solano Quirós

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In the framework of the bicentennial of Costa Rica's independence, we have advocated for four fundamental pillars: the historical Costa Rica, the peaceful, healthy and supportive Costa Rica, the capable Costa Rica and the decarbonized Costa Rica. Four pillars that, to a large extent, should be the foundation of our third century of independent life.

We have before us another bicentennial, in our opinion no less important: the issuance and signing of the Interim Fundamental Social Pact of Costa Rica in December 1st, 1821 by “La Junta de Legados de los Pueblos”, the first fundamental law that Costa Ricans gave themselves through a popularly elected assembly in which all were represented.

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Deutschland und Panama: 70 Jahre diplomatische Beziehungen

Von Martina Klumpp, Enrique Hausz

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Freunde, die noch wenig voneinander wissen

Am 17. Dezember wurden 70 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Panama gefeiert. Panama war 1951 aus heutiger Sicht ein Paradies in den Tropen Mittelamerikas und Deutschland ein Land, das sich von der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges erholen musste. 70 Jahre später sind wir uns „näher“ gekommen.

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Gourmetland Norwegen

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Fisch! Daran denkt vermutlich jeder zuerst, wenn es ums Essen in Norwegen geht. Stimmt. Ist aber nur noch die halbe Wahrheit. Das nordeuropäische Land hat sich in einen Ort kulinarischen Genusses gewandelt, was dem gewachsenen Wohlstand Norwegens zuzuschreiben ist. Über diese Zusammenhänge sprach Botschafter Peter Ølberg bei der Vorstellung des Buches „Gourmet-Nation Norwegen“ mit den Autorinnen Jutta Falkner und Renate Kissel in seiner Residenz am 14. Dezember. Beim Gespräch dabei und ebenfalls vom Fach: Kenneth Gjerrud, Chef des Restaurants Munch’s Hus in Berlin. Zu den vielen angesprochenen Aspekten über das Verhältnis der Norweger zum Essen, zum Alkohol und zur Natur gehört auch: Bei zahlreichen internationalen Kochwettbewerben standen Norweger auf dem Siegertreppchen. Beim Bocuse d’Or sind sie sogar die erfolgreichsten. Und für den besten Käse der Welt wurden sie bereits auch prämiert. Das Buch, mit einer Auflistung norwegischer Gourmet-Restaurants und zahlreichen Rezepten, kann hier bestellt werden: https://bpn-gourmet-buch-norwegen.weebly.com/

Bild: Botschafter Peter Ølberg zwischen den Autorinnen Jutta Falkner (l.) und Renate Kissel


Toleranz-Konferenz in Abu Dhabi

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Es war damals ein großer und historischer Moment, als Papst Franziskus und der Kairoer Großimam Ahmad Mohammad Al-Tayyeb in einer gemeinsamen Erklärung das "Dokument über die Geschwisterlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt" unterzeichnet haben. Das war im Februar 2019 in Abu Dhabi, damals der erste Besuch eines Papstes am arabischen Golf.
Der Geist dieser historischen Begegnung ist in den Emiraten präsent geblieben. Im Rahmen der derzeitigen Expo 2020 in Dubai waren Toleranz und Koexistenz, Kooperation und Versöhnung drei Tage lang Mittelpunkt einer großen internationalen Konferenz. Mit hohem Anspruch und mit regionalen und globalen Anstrengungen zur Beseitigung von Extremismus und Terrorismus warb die Konferenz für die Stärkung der Werte von Toleranz und Zusammenarbeit, Brüderlichkeit und Frieden auf der ganzen Welt.
Die Erklärung von Abu Dhabi von 2019 drückte das Bestreben beider Religionen aus, gemeinsam den weltweiten Frieden zu fördern, Glaubens- und Meinungsfreiheit zu respektieren und die Bürgerrechte im Sinne einer Gleichberechtigung aller Menschen zu verteidigen. Ausdrücklich verurteilt das Dokument Gewalt und Terror im Namen der Religion. Auf der jüngsten Konferenz wurde die positive Rolle der Religion bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen hervorgehoben.
Mehr Gelassenheit zwischen den Menschen, Dialog und positive Kommunikation seien ein sicherer Weg, um Wohlstand in der Gesellschaft und der Welt zu erreichen, hieß es. Angestrebt wird, die Menschen überall – bei Jugendlichen, in Familien, Schulen, Universitäten, staatlichen Institutionen und der Zivilgesellschaft – mit dem vertraut zu machen, was der Islam als Modell für ein glückliches Leben darstellt.
Mehrere hundert hochrangige Teilnehmer aus aller Welt, darunter zahlreiche Minister und andere Vertreter von Regierungen, religiöse Führer verschiedener Glaubensrichtungen, ferner Wissenschaftler und Forscher sowie Jugendliche aus allen Kontinenten befassten sich in Abu Dhabi drei Tage lang mit dem Thema "Inclusive Citizenship: Von gegenseitiger Koexistenz zu gemeinsamem Gewissen". Die Schirmherrschaft hatte der Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit, Scheich Abdullah bin Zayed Al Nahyan, übernommen; eröffnet wurde sie von Scheich Nahyan bin Mubarak Al Nahyan, einem Minister, den andere Staaten nicht haben, nämlich dem Minister für Toleranz und Koexistenz.

Autor: Max Malik         

                                                                                                                                                                                                                  


Rumänien feiert Nationalfeiertag

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Während sich früher die Gäste in der zentralen Halle der rumänischen Botschaft drängten, musste dieses Mal auf Abstand geachtet werden: trotz Pandemie lud Botschafterin Adriana-Loreta Stănescu etwa 60 Gäste am 6. Dezember anlässlich des Nationalfeiertages zu einem Konzert, denn, so die Gastgebein, der persönliche Kontakt solle so weit wie möglich erhalten bleiben. Denn dies sei, wie ebenso AA-Staatssekretär Miguel Berger in seiner Ansprache versicherte, den überaus guten bilateralen Beziehungen geschuldet. Vor allem wirtschaftlich, aber auch in der Wissenschaft seien beide Länder besonders wichtige Partner. Mit dem Konzert (Cello und Klavier) junger rumänischer Künstler, 24 und 27 Jahre alt, gelang der Gastgebein, Botschafterin Stănescu, die seltene Symbiose aus Fest- und Hauskonzert.


Kasachstan: 30 Jahre Unabhängigkeit

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Kasachstans Botschafter Dauren Karipov und seine Gattin Karlygash Karipova baten in den Ballsaal des Hotels Adlon, um den 30. Jahrestag der Unabhängigkeit des mittelasiatischen Landes zu feiern. In diesen drei Jahrzehnten habe Kasachstan viel erreicht, hob der Botschafter in seinem Grußwort hervor. So sei etwa das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen der Kasachen von 700 auf 10.000 US-Dollar im Jahr gestiegen. Diese Erfolge und Errungenschaften wolle man an die kommenden Generationen weitergeben. Deutschland sehe man dabei als strategischen Partner.

Bereits am Vormittag hatte im Palaissaal des Adlon der "Berliner Eurasische Klub" über Kasachstans Erfolge, Ziele und Herausforderungen diskutiert. Hauptredner waren Ost-Ausschuss-Geschäftsführer Michael Harms, Erzhan Kazykkan, Sonderbeauftragter des kasachischen Präsidenten für internationale Zusammenarbeit, Michael Klor-Berchtold, Leiter der Wirtschaftsabteilung im AA, und Niko Warbanoff, verantwortlich für das internationale Geschäft der Deutschen Bahn und Co-Vorsitzender des Deutsch-Kasachischen Wirtschaftsrates.


Aserbaidschan-Gedenkkonzert

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Ein besonderes Gedenkjahr galt (und gilt) es zu würdigen: das 880. Geburtsjahr des Universalgelehrten Nizami Ganjavi, 1141 geboren in Ganja, heute Aserbaidschan. Zu einem Konzert zu Ehren Ganjavis lud Aserbaidschans Botschafter Ramin Hasanov in die Berliner Philharmonie ein. In seiner Begrüßungsansprache hob der Botschafter die bis heute fortdauernde Wirkung der Werke Ganjavis hervor; insbesondere der Poesie, die im Mittelpunkt des Gedenkjahres steht. Yalchin Adigezalov dirigierte die Junge Philharmonie Köln, die hauptsächlich Werke aserbaidschanischer Komponisten zu Gehör brachte. Titel des letzten Musikstücks: Die Gesänge von Karabakh.


Konzert in der Philharmonie

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Aus Anlass des 30. Jahrestages der Unabhängigkeit der Republik Kasachstan luden Botschafter Dauren Karipov und seine Gattin Karlygash Karipova zu einem Konzert des Symphonie-Orchesters der Kasachischen Nationalen Universität der Künste aus der Hauptstadt Nur-Sultan in die Berliner Philharmnie ein. In seiner Begrüßungsrede würdigte der Botschafter die erfolgreiche Entwicklung Kasachstans in den vergangenen drei Jahrzehnten. Deutschland sei der wichtigste Partner seines Landes in Europa, betonte Karipov. Anschließend erklangen Meisterwerke zeitgenössischer Komponisten Kasachstans, klassische Weltmusik und kasachische Volkslieder, für sich die Gäste bei den jungen Musikerinnen und Musikern aus Nur-Sultan mit viel Beifall bedankten.


Henry A. Kissinger Prize 2021 to U.S. General James N. Mattis

Von Svetlana Alexeeva

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This year's Henry A. Kissinger Prize was awarded to 26th U.S. Secretary of Defense and Retired General, U.S. Marine Corps James N. Mattis. The award ceremony by the American Academy in Berlin took place on November 18 in the historical hall of the Deutsches Historisches Museum, with laudations by Ursula von der Leyen, European Commission President and Jens Stoltenberg, Secretary General North Atlantic Treaty Organization (NATO). Henry A. Kissinger delivered remarks by video message.

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Neuer Präsident

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Das Konsular Korps Deutschland Corps Consulaire e.V. (CCD) hat bei seiner Jahrestagung in Berlin einen neuen Präsidenten gewählt: Herrn Dr. h.c. Heino Wiese, Honorarkonsul der Russischen Föderation in Niedersachsen (Foto Mitte). Vizepräsidenten sind Honorarkonsul Wilhelm Münstermann (Costa Rica in Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, links), Honorarkonsul Juan-José Llombart Gavalda (Costa Rica in Baden-Württemberg, 2. von links) und Prof. Dr. Wolfram Scharff (Südafrika in Sachsen und Sachsen-Anhalt, 2. von rechts). Das Schatzamt betreut weiterhin Honorarkonsul Klaus-Dieter Wolf (Burkina Faso in Niedersachsen, Bremen, rechts). Bei der Veranstaltung, die mit der traditionellen Soirée Consulaire im Palaissaal des Hotel Adlon begann und am zweiten Tag mit der Mitgliederversammlung in der Landesvertretung von Niedersachsen fortgesetzt wurde, konnte zugleich das 25-jährige Jubiläum der Vereinigung gefeiert werden.


20 Jahre Flandern in Deutschland

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Mit einem Abendempfang in der Botschaft von Belgien in der Jägerstraße am Gendarmenmarkt wurde das 20-jährige Jubiläum der Vertretung von Flandern in Deutschland gefeiert. Nic Van der Marliere, Generaldelegierter von Flandern, konnte dazu Jan Jambon, den Ministerpräsidenten von Flandern (Foto), willkommen heißen. "Der heutige Tag ist ein Fest", freute sich der Ministerpräsident. Die Flamen seien "unternehmungslustige Leute", erklärte er und erinnerte an die lange Geschichte der flämischen Einwandererung nach Preußen, die bis heute im Namen "Fläming" zum Ausdruck komme. Die gute Zusammenarbeit mit dem Nachbarland Deutschland sei sehr wichtig für Flandern, so der Politiker. Musikalisch umrahmt wurde der Festabend vom Oren Levanon Quartett.


Türkei: Tag der Republikgründung

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Exakt zum Tag der Republikgründung, dem 29. Oktober, lud S. E. Ahmet Başar Şen, seit 1. September dieses Jahr Botschafter der Türkei, zum Empfang in die Botschaft. Zum 98. Mal jährte sich der Tag der Republik, der türkische Nationalfeiertag. Flankiert von einem Foto des Republikgründers Ghazi Mustafa Kemal Atatürk erinnerte Botschafter Şen an die Fortschritte eines Landes seit 1923, besonders in der Bildung und bei der Gleichstellung der Frauen.

Vor allem betonte der Gastgeber, der von 2012 bis 20216 Generalkonsul in Berlin war, die engen und umfangreichen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Türkei und Deutschland, die für dieses Jahr ein Rekord-Handelsvolumen von über 40 Milliarden US-Dollar erwarten lassen. Besonders betonte Botschafter Şen das ich gerade zum 60. Mal jährende türkisch-deutsche Anwerbeabkommen, das u. a. Erfolgsgeschichten hervorgebracht habe, wie die der BionTech-Entwickler Uğur Şahin und Özlem Türeci.


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Herbst/Winter 2021

GLOBALISIERUNG

"Mobilität ist ein Grundrecht des 21. Jahrhunderts". BUSINESS & DIPLOMACY-Mitarbeiterin Svetlana Alexeeva im Gespräch mit dem Bestsellerautor und Strategieberater Parag Khanna


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