Lessons from Uzbekistan

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Protecting Labour Migrants During the COVID-19 Crisis:

Lessons from Uzbekistan

More than 2 million Uzbek citizens are labour migrants working in countries including Russia, Kazakhstan, Turkey, and South Korea. The impact of COVID-19 on the global economy saw many of these individuals lose their jobs. The restrictions on international travel introduced as part of lockdown measures left tens of thousands of Uzbek workers stranded. These were some of the unique challenges that faced the Uzbek economy beginning in March of this year. As part of an unprecedented crisis response plan, the Ministry of Employment and Labour Relations initiated efforts to provide assistance to labour migrants through job placement support, training, and safe and orderly repatriation to Uzbekistan. Shortly after the first cases of COVID-19 were confirmed in Uzbekistan in early March, the government-established an Anti-Crisis Commission. President Mirziyoyev also decreed the creation of an Anti-Crisis Fund with a total value of UZS 10 trillion (USD 1.1 billion). He declared that “ensuring macroeconomic stability” to be the “main task of the government in order to compensate the estimated losses in the economy”— a goal that required significant interventions from the labour ministry.


Lange Nacht der Konsulate

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Vier Stunden lang öffneten rund 30 Konsulate und andere Einrichtungen in der Landeshauptstadt Stuttgart ihre Türen. Im Rahmen des Projekts „Europa in Baden-Württemberg“ hatten das Ministerium der Justiz und für Europa und das Staatsministerium erstmals dieses besondere Veranstaltungsformat erarbeitet. Den Startschuss zur Veranstaltung gaben Europaminister Guido Wolf und Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Gisela Erler mit der französischen Generalkonsulin Catherine Veber im Institut français in Stuttgart.

Höhepunkt des Tages war der Auftritt des Extrembergsteigers und Bestsellerautors Reinhold Messner. Seinen  fundierten und beeindruckenden Vortrag über die durch die Corona-Pandemie bedingte aktuell sehr schwierige Lage in Nepal hatte Ann-Kathrin Bauknecht, Honorargeneralkonsulin von Nepal, vermittelt. Das ehemalige Königreich  – seit 2008 eine Republik – ist reich an atemberaubenden Landschaften, uralten Tempeln und Traditionen. Nepal, zwischen Indien und Tibet gelegen, wird auch das "Dach der Welt" genannt. Seine faszinierende Bergwelt mit den Gipfeln des Himalaya lockt viele Touristen ins Land.

Foto (von links): Europaminister Guido Wolf, Honorargeneralkonsulin Ann-Kathrin Bauknecht, Reinhold Messner


Berlin-Reise

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Auf Initiative von Heino Wiese, Honorarkonsul der Russischen Föderation in Hannover und Doyen des dortigen Konsularkorps, hat eine Gruppe von niedersächsischen Honorarkonsulinnen und -konsuln eine zweitägige Informationsreise nach Berlin unternommen. Erster Höhepunkt war ein Abendessen mit Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann im Saal Bayern der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft gegenüber vom Reichstag.

Am nächsten Tag standen eine Stadtrundfahrt und ein Informationsbesuch in der türkischen Botschaft im Diplomatenviertel am Tiergarten auf dem Programm der niedersächsischen Reisegruppe. Am späten Nachmittag folgte eine Begegnung mit Russlands Botschafter Sergej J. Netschajew und Andrej O. Sobolew, Gesandter und Leiter des russischen Handels- und Wirtschaftsbüros in der Russischen Botschaft Unter den Linden.

Foto: Honorarkonsul Heino Wiese (links) mit Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann


„Wir waren echte Pioniere“: Gespräch mit Ruben Vardanyan

Von Svetlana Alexeeva

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Der russisch-armenische Impact-Investor berichtet aus erster Hand über Russlands Weg zur Marktwirtschaft nach dem Systembruch 1991 und darüber, wie er mit Mitstreitern die erste Wertpapierbörse RTS (Russian Trading System) sowie den ersten Broker Troika Dialog im neuen Russland gegründet hat. Heute ist Vardanyan Präsident von Vardanyan, Broitman & Partners, engagiert sich an der von ihm mitgegründeten School of Management SKOLKOVO und betreibt Wohltätigkeits- und Bildungsprojekte.

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Generationswechsel im OAOEV

Von Frank Schüttig

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Oliver Hermes, geb. 1970 in Essen, ist der neue Vorsitzende des Ost-Ausschusses – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV). Als CEO der global agierenden Dortmunder Wilo Gruppe kennt er sich mit Pumpen für Gebäudetechnik und Wasserwirtschaft aus, aber auch mit politischen und wirtschaftlichen Konstellationen auf Auslandsmärkten, speziell in Osteuropa und Russland. Ein Portrait über die Person und ausgewählte Schwerpunkte der Arbeit an der Spitze der größten Regionalinitiative der deutschen Wirtschaft.

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20 Jahre goEast Filmfestival & Tarantino auf Kasachisch

Von Svetlana Alexeeva

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goEast – das Festival des mittel- und osteuropäischen Films – feierte ausgerechnet im Corona-Lockdown sein 20-jähriges Bestehen. Die vom Deutschen Filminstitut & Filmmuseum (DFF) in Wiesbaden veranstalteten Filmfestspiele fanden vom 5. bis 11. Mai 2020 digital statt. 107 Filme aus 40 Ländern wurden für das Festivaljubiläum ausgewählt.

Traditionell wird in den mittel- und osteuropäischen Kinematografien sehr visuell erzählt, so auch beim Wettbewerbsbeitrag: A DARK, DARK MAN von Adilkhan Yerzhanov, Kasachstan, Frankreich 2019. Ein Genre-Mix aus Drama, Tragikomödie, Naturfilm, Krimistory, die an Hollywood Noir und Tarantino denken lässt, aber in der kasachischen Gegenwart spielt und sich einem unmittelbar mitteilt – über eine gewaltige Bildsprache, Schwarzhumor und Assoziationen.

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Iraks letzte Prinzessin gestorben

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Im Alter von 100 Jahren starb am 9. Mai 2020 im Londoner Exil Prinzessin Badiya bint Ali. Sie war die Tante von König Faisal II und überlebte den blutigen Coup von 1958, der die Königsherrschaft in Irak beendete. Die Nachricht von ihrem Tod wurde am 10. Mai von Iraks neuem Premierminister Mustafa Al Kadhimi verkündet. Die Prinzessin wurde im Jahr 1920 in Damaskus geboren. Sie war die Schwester des Irakischen Kronprinzen Abdallah unter König Faisal II, der während der pan-Arabischen Revolutionen starb, genauso wie der Kronprinz selbst und der damalige Irakische Premierminister Nuri Al Said. Der Putsch beendete auch die „Hashemite Arab Federation“ zwischen Irak und Jordanien, die nur 6 Monate vorher gegründet worden war. Prinzessin Badiya überlebte nur dank der Tatsache, dass sie nicht im königlichen Rehab Palast in Bagdad war, als die Hinrichtungen stattfanden. Sie suchte zuerst Zuflucht in der Saudischen Botschaft in Bagdad und floh dann von Iraq nach Kairo. Nachdem sie einige Zeit in Ägypten verbracht hatte, zog es sie in die Schweiz und schließlich nach England.

Text: Barbara Schumacher


Expo in Dubai verschoben

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Die Expo 2020 in Dubai wird wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Die Weltausstellung soll nun vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. März 2022 stattfinden. Der Name „Expo 2020 Dubai“ bleibt. Die Expo 2020 in Dubai wäre die erste Expo in einem arabischen Land. Da in den Vereinigten Arabischen Emiraten Menschen aus über 190 Ländern leben und arbeiten, rechnet man mit größtem Interesse, mit 25 Millionen Besuchern aus aller Welt, astronomischen Verkäufen im Immobiliensektor und der Schaffung vieler neuer Arbeitsplätze in der neuen Expo-Stadt. “Connecting Minds - Creating the Future” heißt das Motto der Expo 2020 Dubai. Die Marketingstrategen „verkaufen“ die Verschiebung als Vorteil; denn in einer post-Pandemie-Welt will man eine bessere Zukunft für alle ermöglichen. Die Expo soll als Plattform für den kollektiven Wunsch nach neuem Denken dienen und Lösungen für die größten Herausforderungen unserer Zeit erarbeiten.

Text: Barbara Schumacher, Foto: WAM


Aschermittwochs-Fischessen

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Bayerns Staatsminister Dr. Florian Herrmann empfing das Diplomatische Corps, Vertreter von Kirchen- und Religionsgemeinschaften, Kultur und Medien zum traditionellen Fischessen am Aschermittwoch in der Bayerischen Vertretung in Berlin. „Mit dem Aschermittwoch beginnt die Zeit des Innehaltens und des Nachdenkens über die Endlichkeit unseres Lebens. Das ist eine gute Gelegenheit, über die Bedeutung der Religion für uns und in der Zukunft zu sprechen. Ich habe mich besonders gefreut, dazu mit hochrangigen Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften auch in einen interreligiösen Dialog treten zu können", erklärte der Staatsminister. Universitätsprediger Prof. Dr. Marc-Aeilko Aris hielt die Fastenrede zum Thema "Die Zukunft der Religion". Für das Fischmenü aus regional erzeugten Lebensmitteln sorgte der Gourmet-Koch Michael Fell vom Tegernsee.


Estlands Nationalfeiertag

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Estlands Botschafter Alar Streimann und seine Frau Marika luden zum 102. Nationalfeiertag ihres Landes in die Botschaft in der Hildebrandstraße im Tiergartenviertel ein. In seinem Grußwort blickte der Botschafter auf die 800-jährige Geschichte der estnisch-deutschen Beziehungen in Wissenschaft, Kultur, Religion und Wirtschaft zurück. Auch heute stehe man in regem Austausch, unterstrich Streimann. Deutschland sei für Estland "ein enger diplomatischer Partner und wichtiger Verbündeter". Nach seiner kurzen Rede ließen die jungen Musiker der Gruppe "Ryyt" estnische Musik erklingen. Unter den zahlreichen Gästen waren die Botschafter von Schweden, Polen, Belarus, Griechenland und Zypern. Auch der Apostolische Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterović gratulierte herzlich zum estnischen Nationalfeiertag


Wirtschafts- und Handelsräte

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Im Internationalen Club im Auswärtigen Amt (ICAA) wurde schon zum 17. Mal der traditionelle Neujahrsempfang für die Wirtschafts- und Handelsräte veranstaltet. ICAA-Clubvorstand und Gastgeber Götz von Foerster hieß die rund 200 Gäste herzlich willkommen. Dr. Dan Moraru (Foto), Leiter des Wirtschafts- und Handelsbüros der rumänischen Botschaft, begrüßte sie in seiner Funktion als Präsident des Clubs der Wirtschafts- und Handelsräte (CWHR). Markus Hochkirchen vom Sponsor Volkswagen gab einen Einblick ins Thema Elektromobilität aus der Sicht des Wolfsburger Unternehmens. Dr. Alexander Dyck vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt hielt einen Gastvortrag über "Mobilität und Wasserstoff".


Hongkong feiert Neujahrsfest

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Herr Bill Li (Foto), Direktor des Wirtschafts- und Handelsbüros von Hongkong in Berlin, lud anlässlich des Chinesischen Neujahrsfestes im Jahr der Ratte zu einem Empfang in die Telekom-Hauptstadtrepräsentanz in der Französischen Straße. Hongkong habe ein Jahr mit Herausforderungen hinter sich, sagte der Gastgeber in seinem Grußwort, sei aber nach wie vor einer der freiesten Wirtschaftsstandorte in Asien und der Welt und biete hervorragende Möglichkeiten. Deutsche Geschäftsleute und Fachkräfte lud er ein, nach Hongkong zu kommen und das Potenzial der Region zu nutzen. Es folgten ein Konzert junger Musiker aus Hongkong und ein Buffet-Empfang mit chinesischen Köstlichkeiten.


B&D-Gespräch mit Russlands EU-Botschafter Wladimir Tschishow

Von Svetlana Alexeeva

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"Ukraine-Krise war eher Katalysator der Entfremdung"

Seit 2005 ist Wladimir A. Tschishow Ständiger Vertreter der Russischen Föderation bei der EU. Der ehemalige Vize-Außenminister kennt sich in den EU-Russland-Beziehungen bestens aus. Von 32 EU-Russland-Summits nahm er an 30 teil, auch am letzten Anfang 2014. Ein Gespräch beim Rhodos-Forum 2019 „Globale (Un-)Ordnung" des Dialogue of Civilizations Research Institute (DOC), angesichts des 30-jährigen Jubiläums des Falls der Berliner Mauer, über unterschiedliche Perzeptionen nach Ende des Kalten Krieges, versäumte Chancen und Perspektiven einer Annäherung zwischen EU und Russland nach der Europawahl 2019.

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Visit Nepal Year 2020

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Nepals Botschafter Ramesh Prasad Khanal lud ins Maritim proArte Hotel in der Friedrichstraße ein, um den offiziellen Startschuss für das "Visit Nepal Year 2020" in Deutschland zu geben. Ziel der Kampagne des Nepal Tourism Board ist es, Nepal, das Land, in dem Buddha geboren wurde, als Reiseziel zu fördern und damit die wirtschaftliche Situation weiter zu verbessern. Die Tourismusbehörde des Reiselandes am Himalaja erwartet ca. 2 Millionen ausländische Gäste im Jahr 2020. Dafür soll unter anderem der Flugverkehr aufgerüstet werden. In Kathmandu, Chitwan und Pokhara sollen neue Unterkunftsmöglichkeiten geschaffen werden. Botschafter  Markus Potzel, Südasienbeauftragter des Auswärtigen Amts, überbrachte herzliche Grüße.


Weihnachtsempfang

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Zu einem Weihnachtsempfang mit Konzert lud Ungarns Botschafter Dr. Péter Györkös (rechts) in die Botschaft Unter den Linden ein. In den nächsten Jahren werde sich entscheiden, ob Europa im globalen Wettbewerb mithalten könne, so der Botschafter. "Ungarn war, ist und bleibt strategischer Partner für Deutschland und für die deutsche Wirtschaft." Der bilaterale Handel übersteige in diesem Jahr 55 Milliarden €.  Ungarn sei ein gutes Beispiel für die Verbindung von Haushaltsdisziplin mit konsequenten Strukturreformen in der Steuer‑, Arbeitsmarkt‑, Bildungs‑ und Familienpolitik in einem EU Mitgliedsstaat. "Ein Wirtschaftswachstum von 5 %, die Staatsverschuldung in Richtung 60 % und de facto Vollbeschäftigung bilden eine solide Grundlage."

Dr. Volker Treier (links), stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, schilderte die deutsch-ungarische Zusammenarbeit aus der Sicht der deutschen Wirtschaft. Nach einem bewegenden Konzert des Männerchors Saint Ephraim aus Budapest lud Botschafter Dr. Péter Györkös die Gäste zu einem Beisammensein mit winterlichen ungarischen Spezialitäten ein.


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AKTUELLE AUSGABE

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Herbst 2020

INTERVIEW
Chinas ehrgeizige Zukunftspläne: Wie geht Europa damit um? BUSINESS & DIPLOMACY sprach mit dem Ostasienexperten Prof. Dr. Eberhard Sandschneider


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