75 Jahre Pakistan

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Am 14. August 1947 erklärte Pakistan seine Unabhängigkeit vom Britischen Empire. Zur 75. Wiederkehr dieses Ereignisses lud Botschafter Dr. Mohammad Faisal etliche Landsleute sowie einige weitere Gäste in den Garten seiner Residenz Pakistan House. Er erinnerte in seiner Rede an den Unabhängigkeitskampf und dessen Folgen und zeigte den guten Weg auf, den sein Land in den vergangenen 75 Jahren zurückgelegt habe. Zuvor wurden Grußworte des Präsidenten, des Premierministerns und des Außenministers Pakistans verlesen.


Digitales Kasachstan

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Nichts deutete in Timur Turlovs jungem Leben darauf hin, dass er mit nur 34 Jahren Milliardär sein würde. Die Vorzeichen sahen ganz anders aus. Doch schon in der Schulzeit faszinierten ihn Finanzen und Wertpapiere. Der jugendliche Timur versuchte sich in Geldanlagen und verlor anfangs Geld. Aus der Not heraus, aber auch seinem Traumziel folgend, gründete er mit nur 20 Jahren sein eigenes Unternehmen – und erlebte nach drei schweren Jahren den Durchbuch. Kasachstan verhalf ihm mit dem weltweit führenden Stand an Digitalisierung aller Behördenwege und vor allem des Bankwesens in Rekordzeit zum gigantischen Erfolg, sodass der CEO der Freedom Finance Group mit nur 34 Jahren im Forbes Magazin als einer der jüngsten Milliardäre geführt wird. Nach Zentralasien soll nun Europa erobert werden.


Unabhängigkeitstag von Ecuador

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Zum Tag der Unabhängigkeitserklärung lud Ecuadors Botschafterin Veronica Bustamente Ponce (Foto, rechts) in die Botschaft des südamerikanischen Landes in der Joachimsthaler Straße ein. Der 10. August sei ein "Datum von historischer Bedeutung" für Ecuador, sagte die Botschafterin. Seitdem habe das Land einen langen Weg zu Freiheit und Demokratie zurückgelegt. Sie lobte die guten Beziehungen zu Deutschland, das ein wichtiger Markt für ecuadorianische Landwirtschaftsprodukte seim, besonders Bananen und Blumen. Mit der Berliner Charité habe ihr Land während der Corona-Pandemie ausgezeichnet zusammengearbeitet. Aus Anlass des Unabhängigkeitstages wurde eine Aussstellung des in Berlin lebenden ecuadorianischen Künstlers Aquiles Jarrin eröffnet.


Nationalfeiertag von Singapur

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In die Botschaft seines Landes in der Voßstraße am Potsdamer Platz lud Singapurs Botschafter Laurence Bay (Foto) zum Nationalfeiertag ein. Shirah Nair, die stellvertretende Missionschefin, hieß die Gäste aus Diplomatie, Wirtschaft und Medien herzlich willkommen. Botschafter Bay würdigte die erfolgreiche Entwicklung des kleinen Landes, das 1965 seine Unabhängigkeit errang und auf mehr als ein halbes Jahrhundert Stabilität und wirtschaftlichen Aufschwung zurückblicken kann. "Heute feiern wir nicht nur unseren Nationaltag, sondern wir feiern auch unsere Freiheit", sagte der Botschafter unter dem Beifall der Gäste. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom "Singapore Chinese Orchestra". Im Garten der Botschaft wurden kulinarische Köstlichkeiten aus Singapur gereicht. An der "Showcocktailbar" konnten die Gäste auch den berühmtesten Cocktail des Landes, den "Singapur Sling", probieren.


Peru-Empfang

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Perus Botschafter Elmer Schialer (Foto) und seine Gattin Evelyn Awe luden aus Anlass des 201. Nationalfeiertages des Landes zu einem Mittagsempfang ins Hotel Aquino in Berlin-Mitte ein. Die peruanisch-deutschen Beziehungen in Wirtschaft, Politik, Kultur und Umwelt seien von tiefer Freundschaft geprägt, sagte der Botschafter in seiner auf Deutsch gehaltenen Grußrede. Er habe keine Zweifel, dass sie sich in Zukunft noch weiter vertiefen werden. "Wir leben in einer schwierigen Zeit", so der Botschafter. Er mahnte eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes und einen offenen Dialog in seinem Land an und forderte die Beendigung des Krieges in der Ukraine.


Französischer Nationalfeiertag

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Frankreichs Botschafterin Anne-Marie Descôtes (Foto) gab einen Empfang zum französischen Nationalfeiertag in der Botschaft am Pariser Platz. Sie freue sich, dass erstmals seit der Corona-Pandemie der Tag wieder gefeiert werden könne, erklärte die Botschafterin zur Begrüßung der zahlreichen Gäste, darunter US-Botschafterin Amy Gutman. Die französisch-deutschen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg seien der Beweis dafür, dass es möglich sei, den Weg von Krieg und Hass zu Frieden und Freundschaft zu gehen. Andreas Michaelis, Staatssekretär des Auswärtigen Amts, betonte, es sei wichtig, dass Deutschland und Frankreich gemeinsame Antworten auf die aktuellen Herausforderungen finden und zu "Motoren der Reform Europas" werden. Vizepräsident Patrick Molinoz überbrachte die Grüße der diesjährigen Gastregion Burgund-Franche-Comté.


"La noche argentina" im Zollpackhof

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Der "Zollpackhof" gegenüber vom Kanzleramt, Berlins vielleicht schönster Biergarten, lud gemeinsam mit der argentinischen Botschaft zu einer kulinarischen und musikalischen Reise nach Argentinien ein. Zollpackhof-Inhaber Benjamin Groenewold (Foto Mitte), ein erklärter Freund des südamerikanischen Landes, hieß die Gäste auf Spanisch willkommen. Der Schweizer Sänger, Filmemacher und Gastronom Dieter Meier (rechts), der in Argentinien Rinderzucht und Weinbau betreibt, zeigte sich "hochbeglückt" über die landwirtschaftlichen Möglichkeiten, die das Land bietet. Andrés Ventafridda (links), Gesandter und Leiter der Wirtschaftsabteilung der argentinischen Botschaft, lobte die gute Partnerschaft mit dem Zollpackhof. Die Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien, darunter Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und seine Amtsvorgängerin Julia Köckner, freuten sich über Tango- und Malambo-Vorführungen und konnten kulinarische Leckerbissen wie Chorizo Criollo (argentinische Bratwurst), Entrecote, Empanadas, Alfajores de Maicena (gefüllte Kekse), Rot- und Weißwein aus Mendoza und Umgebung genießen.


Österreich-Sommerempfang

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Harald Mahrer (im Foto rechts), Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), lud zum Sommerempfang der österreichischen Wirtschaft in die Botschaft in der Stauffenbergstraße. Michael Scherz (2. von rechts), Botschaftsrat für Handelsangelegenheiten, hieß die Gäste aus Wirtschaft und Politik im Garten der Botschaft herzlich willkommen. Michael Linhart (links), der neue Botschafter der Alpenrepublik in Berlin, würdigte die sehr guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österrreich und Deutschland, die sich in einem jährlichen Handelsaustausch von 110 Mrd. Euro niederschlagen. Die Grüße des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) überbrachte Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben (2. von links). WKO-Präsident Harald Mahrer forderte angesichts der aktuellen Herausforderungen durch Ukraine-Krieg und Wirtschaftskrise mehr "Ehrlichkeit in der öffentlichen Debatte". In dieser Zeit verlangten die Menschen von der Politik "Orientierung, Transparenz und Glaubwürdigkeit", hob Mahrer hervor.


Ischinger im Korrespondenten-Café

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Der von Russland begonnene Krieg in der Ukraine stand im Mittelpunkt des jüngsten Gesprächs des korrespondenten.café, für das Gastgeber Ewald König den ehemaligen Vorsitzenden der Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, gewinnen konnte. Bei diesem Krieg, so Ischinger, gehe es um ganz grundsätzliche Fragen unserer Sicherheit. Ischinger stellte zugleich klar, dass es sich nicht um einen Krieg der NATO handele. Denn die Unterstützung der Ukraine mit Waffenlieferungen werde nicht durch das Bündnis entschieden, sondern individuell von den jeweiligen Staaten. Der Kritik an Waffenlieferungen erteilte der frühere Botschafter und AA-Staatssekretär eine deutliche Absage, insbesondere wenn sie aus nicht fachkundigen Kreisen vorgetragen werde. Die Erfahrung lehre, dass Verhandlungsbereitschaft erst einsetze, wenn mindestens eine Konfliktpartei nicht mehr weiterkomme. Mit Blick auf China und die Pazifik-Region, konstatierte Ischinger gegenüber den in-und ausländischen Journalisten des korrespondenten.café, dass Deutschland und Europa auf die geopolitische Lage nicht genügend vorbereitet seien. China werde das wesentliche Thema der Zukunft sein, bei dem die 27 EU-Staaten mit einer Stimme sprechen müssen.


Symposium im Würth Haus Berlin

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Daniela Schily, Leiterin der Repräsentanzen der Würth-Gruppe in Berlin und Brüssel, lud zum Symposium "Brücken bauen für die Zukunft" ins Würth-Haus auf der Insel Schwanenwerder in Berlin-Nikolassee ein. Das Ziel der Kooperationsveranstaltung zwischen dem Zentralverband des Deutschen Handwerks, des Deutsch-Israelischen Zukunftsforums und der Würth-Gruppe war die Vertiefung der deutsch-israelischen Beziehungen im Bereich des Handwerks. Nach Impulsreferaten von Elke Büdenbender, der Gattin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, und Hila Engelhard, Gesandte der israelischen Botschaft, diskutierte Hausherrin Daniela Schily darüber mit Carola Zarth, Präsidentin der Handwerkskammer Berlin, Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, und Sven Giegold, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Das Schlusswort sprach Bundesministerin a.D. Brigitte Zypries.


Diplomatic Choir: Ukraine-Benefizkonzert

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Internationalität ist das Kennzeichen der Diplomatie. Diesem Prinzip folgt der Diplomatic Choir Berlin, ins Leben gerufen und geleitet von der temperamentvollen New Yorkerin Barbara Leifer. „Konzerte ohne Grenzen“ heißt das Leitbild dieses vielköpfigen Gesangsensembles, dem etliche Botschaftsmitarbeiter angehören. Menschen aus unterschiedlichen, Kulturen, Herkünften, Religionen und Ideologien sollen zusammenarbeiten können, ohne Grenzen eben, so Barbara Leifer. Der russische Überfall auf die Ukraine hat diesem Prinzip einen Schlag versetzt, was den Diplomatic Coir zu einem Jetzt-erst-recht veranlasst, indem er mit geflüchteten ukrainischen Musikerinnen auftritt. Im März kamen die meisten der bestens ausgebildeten Künstlerinnen in Berlin an. Am 22. Juni gestalteten sie in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mit dem Diplomatic Choir ein Benefizkonzert: acht Gesangssolistinnen, ein Chorsänger, die sechs Musikerinnen des begleitenden Orchesters und die Pianistin. In Anwesenheit des ukrainischen Botschafters Dr. Andrii Melnyk und seiner Frau, Dr. Svitlana Melnyk boten sie ukrainische Lieder sowie von Beethoven eine Arie aus der Oper „Fidelio“ und die Chorfantasie. Das nächste Konzert findet am 6. Juli im Berliner Dom statt. (www.diplomaticchoirberlin.com)

Foto: Die Leiterin des Diplomatic Choir, Barbara Leifer (rechts hinten) mit einigen der ukrainischen Solistinnen und Botschafter Dr. Andrii Melnyk (2. v.l.)


Nationalfeiertag Luxemburg

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Ein kleines Land – und wohl das einzige, das die Bezeichnung „Groß“ in seinem Namen führt: das Großherzogtum Luxemburg. Groß war auch die Resonanz auf die Einladung von Botschafter Jean Graff zum Empfang anlässlich des Nationalfeiertages am 23. Juni, dem Geburtstag des Großherzogs. Beträchtlich war die Zahl der anwesenden Botschafter, die nach der Corona-Pause erstmalig oder erneut wieder zu begrüßen waren. Für Botschafter Graff bedeutete der Empfang zugleich Abschied: im Sommer wird er Berlin verlassen und in Wien seinen neuen Dienstsitz nehmen.


Nationalfeiertag Slowenien

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Anlässlich des Unabhängigkeitstages (15. Juni) lud Sloweniens Botschafter Franc But am 23. Juni zum Empfang. In seiner Ansprache hob er insbesondere die Wirtschaftsstärke seines Landes hervor. Mit diesem Empfang kündigte Botschafter But seinen Abschied aus Berlin nach fünf Jahren in Deutschland an. Im Sommer wird er ins Außenministerium nach Ljubljana zurückkehren.


Pakistan: Kulturnachmittag

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Nach zwei Jahren Corona bedingter Beschränkungen für Veranstaltungen ging wieder was: Pakistans Botschafter Dr. Mohammad Faisal, seit zwei Jahren in Berlin, lud am 24. Juni in den Garten seiner Residenz zu einem Kulturnachmittag. In einem Vortrag gab die pakistanische Malerin Salima Hashmi, noch im britisch-kolonialen Neu-Delhi geboren, einen Überblick über die vielfältige Künstlerinnen-Szene Pakistans: Bildhauerinnen, Malerinnen, Performance-Künstlerinnen, mit viel Phantasie und Humor ausgestattet. Frau Hashimi, Vize-Vorsitzende der Menschenrechtskommission Pakistans, die sich auch als Anti-Nuklearwaffen-Aktivistin einen Namen gemacht hat, lehrte an verschiedenen Kunsthochschulen Pakistans. Mit Musik wurde der Nachmittag beschlossen: Ustaf Ashraf Sharif Khan & Friends boten traditionelle pakistanische Instrumente, darunter die Sitar, kombiniert mit Keyboard und Schlagzeug.

Bild: v.r.: Pakistans Botschafter Dr. Mohammad Faisal und Gattin, Frau Salima Hashmi


Gala-Dinner im Hotel Bristol

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Frau Jenny SZE-TO (Foto), Direktorin des Wirtschafts- und Handelsbüros von Hongkong in Berlin, bat zu einem festlichen Gala-Dinner ins Hotel Bristol am Kurfürstendamm, um das 25. Jubiläum der Sonderverwaltungsregion Hongkong zu feiern. Am 1. Juli 1997, nach 156 Jahren britischer Kolonialherrschaft, hatte die Volksrepublik China die Souveränität und Kontrolle über Hongkong übernommen. Seitdem ist die frühere britische Kronkolonie eine Sonderverwaltungszone mit freier Marktwirtschaft und eigener Währung. Der Autonomiestatus für einen der wichtigsten Finanzplätze Asiens wurde vertraglich für 50 Jahre vereinbart. Direktorin Jenny SZE-TO nannte Hongkong eine "Brücke zwischen China und dem Rest der Welt" und lud deutsche Unternehmen ein, die damit verbundenen Möglichkeiten zu nutzen. Zum Gala-Dinner, das von jungen Hongkonger Musikern mit klassischen Darbietungen umrahmt wurde, konnten die Direktorin und ihre Stellvertreterin Bonnie Ka auch Chinas Botschafter Ken WU begrüßen. 


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Bewährungsprobe für Deutschland und die EU. Von Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages

 

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"Deutschland vor großen Herausforderungen". Markus Jerger, Vorsitzender des Verbandes Der Mittelstand. BVMW, über steigende Energiepreise, Arbeitskräftemangel und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland


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