Empfang zum Französischen Nationalfeiertag

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In den Salons seiner Residenz am Pariser Platz empfing Frankreichs Botschafter François Delattre (Foto) seine Gäste zum Französischen Nationalfeiertag. "Heute feiern wir die Werte der Französischen Revolution, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit", sagte der Botschafter in seiner abwechselnd auf Französisch, Deutsch und Englisch gehaltenen Grußrede. Er erinnerte an den Staatsbesuch von Präsident Emmanuel Macron in Deutschland Ende Mai, der den deutsch-französischen Beziehungen neue Impulse verliehen habe. Die enge Partnerschaft zwischen beiden Ländern sei "eine Herzensangelegenheit", betonte der Botschafter. Frankreich freue sich darauf, ab 26. Juli Gastgeber der Olympischen Sommerspiele sein zu dürfen. Anna Lührmann, Europa-Staatsministerin im Auswärtigen Amt, gratulierte im Namen der Bundesregierung. Nachdem die Marseillaise, das Deutschlandlied und die Europahymne, die Ode an die Freude, verklungen waren, wurden die Gäste mit kulinarischen Leckerbissen aus Frankreich, darunter Fleisch vom Grill, Fisch-Risotto, Wraps und einer großen Auswahl an Käse und Schinken verwöhnt. (fs)


Monaco feiert Thronbesteigung

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Um die Thronbesteigung des Fürsten Albert II. von Monaco zu feiern, empfingen Botschafter Lorenzo Ravano (Foto) und seine Frau Claudia ihre Gäste im Ballsaal des Hotels Waldorf Astoria. Monaco sei ein zwar kleines, aber stabiles, wirtschaftlich erfolgreiches und friedliebendes Land, sagte der Botschafter in seinem Grußwort, das er unterbrach, um mit einer Schweigeminute den Opfern von Krieg und Gewalt in der Welt zu gedenken. Albert II. sei nicht nur seit Juli 2005 regierender Fürst von Monaco und Oberhaupt der Familie Grimaldi, sondern engagiere sich auch im Umweltschutz und als Vorsitzender des Nationalen Olympischen Komitees von Monaco. Vor seiner Thronbesteigung nahm er als Bobfahrer selbst mehrmals an Olympischen Winterspielen teil. (fs)


Ägypten lädt ein

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Ägyptens Botschafter Khaled Galal Abdelhamid (Foto) und seine Gattin Ragia Elazhary luden zum Nationalfeiertags-Empfang in ihre Botschaft in der Stauffenbergstraße im Tiergartenviertel ein. Botschafter aus aller Welt waren der Einladung gefolgt, darunter der Apostolische Nuntius, Erzbischof Dr. Nikola Eterovic. Ägypten und Deutschland verbinde das Interesse an der friedlichen Lösung regionaler Konflikte, sagte der Botschafter in seiner Grußansprache. Das bilaterale Handelsvolumen sei im vorigen Jahr auf 5,5 Mrd Euro gestiegen, die Zahl der deutschen Touristen in Ägypten habe einen neuen Höchststand erreicht. Der Botschafter, der seit Oktober 2019 im Amt ist, nutzte zugleich die Gelegenheit, sich aus Berlin zu verabschieden. Im Herbst wird er mit seiner Familie nach Ägypten zurückkehren. Der ägytische Nationalfeiertag geht zurück auf den 23. Juli 1952, den Tag der Revolution, als die Bewegung der Freien Offiziere unter Oberst Gamal Abdel Nasser den 1936 inthronisierten König Faruk gestürzt und Ägypten zur Republik gemacht hatte. (fs)


Mecklenburg-Vorpommern feiert Sommerfest

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Rund 1.000 Gäste folgten der Einladung von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (Foto) zum diesjährigen Sommerfest in der Berliner Landesvertretung. Staatssekretärin Jutta Bieringer, Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, hieß die Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien, darunter viele Botschafter, herzlich willkommen. Die "Reriker Heulbojen", der älteste Shantychor des Landes, stimmte sie auf den Abend ein, der unter dem Motto der MV-Bundesratspräsidentschaft VEREINT SEGEL SETZEN stand. "Wir feiern in diesem Jahr nicht nur 35 Jahre friedliche Revolution und den Tag der Deutschen Einheit in Schwerin", sagte die Ministerpräsidentin, "sondern auch den 250. Geburtstag des Malers Caspar David Friedrich aus Greifswald". Mit Blick auf die aktuelle Fußball-Europameisterschaft sei sie stolz darauf, dass auch der deutsche Ausnahme-Nationalspieler Toni Kroos aus Greifswald stamme, so die Regierungschefin. Für gute musikalische Unterhaltung sorgten unter anderm die Band des Baltic Sea Philharmonic in Zusammenarbeit mit dem Usedomer Musikfestival und die NDR 2 On Tour Band. (fs)


Canada Day am Leipziger Platz

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In der kanadischen Botschaft am Leipziger Platz wurde der diesjährige Canada Day gefeiert. Weil Botschafter John Horgan derzeit erkrankt ist, wurden die Gäste von der stellvertretenden Missionschefin Evelyne Coulombe (Foto) willkommen geheißen, die in ihrer Grußansprache routiniert zwischen Englisch, Französisch und Deutsch wechselte. Bei der Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit arbeiteten Kanada und Deutschland auf beiden Seiten des Atlantiks eng zusammen, erklärte sie. Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen seien besser als je zuvor. Das zeige sich auch darin, dass Kanada das Partnerland der Hannovermesse 2025 sei. "Happy Canada Day", schloss die Gesandte ihr Grußwort und lud zum Flying Buffet ein, bei dem die Gäste geräucherten Sockey-Lachs auf Wildreis-Rösti mit Wachtelei und Meerrettich, marinierte Riesengarnele mit Melone und andere Köstlichkeiten genießen durften. Michael Link, Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt, überbrachte die Glückwünsche der Bundesregierung. (fs)


Philippinen feiern im Waldorf Astoria

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Im Ballsaal des Hotels Waldorf Astoria nahe am Kurfürstendamm begrüßte Botschafterin Irene Susan B. Natividad (Foto) ihre Gäste, um den 126. Jahrestag der Unabhängigkeit der Philippinen und den 70. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Deutschland zu feiern. Die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern reichten noch weiter zurück, hob die Botschafterin hervor. Sie erinnerte an den philippinischen Arzt und Schriftsteller José Rizal, der in den 1880er Jahren in Heidelberg und Berlin lebte. Rizal, der 1896 in Manila hingerichtet wurde und als philippinischer Nationalheld verehrt wird, ist der Autor des berühmten Buches "Noli me tangere" (Rühre mich nich an), das sich gegen die spanische Kolonialherrschaft auf den Phílippinen richtete. Es erschien 1887 iin Berlin. Heute sind die Philippinen mit rund 110 Millionen Einwohnern das zweitbevölkerungsreichste Land der ASEAN-Gruppe. Deutschland sei der wichtigste Handels- und Investitionspartner der Philippinen in der Europäischen Union, erklärte Botschafterin Natividad. (fs)


Nationalfeiertag von Luxemburg

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Luxemburgs Botschafter Jean-Paul Senninger (links, am Mikrofon) und seine Frau Louise Åkerblom empfingen ihre Gäste zum Nationalfeiertag des Landes in der Maison du Grand-Duché de Luxembourg in der Botschaft des Großherzogtums in der Klingelhöferstraße. Der Botschafter, der seit September 2022 als luxemburgischer Missionschef in Berlin amtiert, nutzte die Gelegenheit auch, um sich von den Gästen zu verabschieden. Er bedankte sich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Er und seine Frau würden gute Erinnerungen mit nach Hause nehmen, sagte Senninger. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Deutschlands erstem Chor für Filmschaffende, "Die Vögel", die sich auf a-cappella-Filmmusik spezialisiert haben. (fs)


MVFP-Medienkongress der freien Presse 2024

Von Svetlana Alexeeva

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Der Medienkongress der freien Presse 2024, der vor der beeindruckenden Kulisse des Spreeufers in Berlin stattfand, war erneut ein Magnet für Brancheninsider und zog rund 350 Teilnehmer an. „Mit über 7.000 Medienangeboten der Publikums-, Fach- und konfessionellen Presse – gedruckt und digital – ist die freie Presse ein Vertrauensanker für Menschen bei der Informationsbeschaffung und Meinungsbildung.“, hob Stephan Scherzer, MVFP-Bundesgeschäftsführer, die Bedeutung der freien Presse hervor. Das Flaggschiff-Event des MVFP ist stets eine wichtige Plattform, um die eigene Branche zu verorten und sich über den Zustand der Pressefreiheit sowie aktuelle Trends in der Presse- und Verlagsbranche auszutauschen. Die Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt hielt eine politische Keynote. Angesichts der 2024 bevorstehenden Wahlen formulierten die Verleger zudem Forderungen an die Politik auf Europa-, Bundes- und Landesebene in einem Memorandum zur Lage der freien Presse.

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Von Polen bis Zentralasien: Deutschlands Handel mit Osteuropa

Von Svetlana Alexeeva

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Die EU-Erweiterung 2004 war für Europa ein historisches Ereignis: Zehn neue Mitgliedsländer – mit Ausnahme von Malta und Zypern, allesamt osteuropäische, ehemals sozialistische Staaten – traten der EU bei. Es war die bisher größte Erweiterungsrunde, sowohl bei der Anzahl der neuen Staaten als auch der neuen EU-Bürgerinnen und -Bürger, die allgemein als "EU-Osterweiterung" bezeichnet wird. Zwei Jahrzehnte später bezeichnet Michael Harms, Geschäftsführer des Ost-Ausschusses (OA), einer Regionalinitiative der deutschen Wirtschaft, Osteuropa „einen Wirtschafts- und Chancenraum direkt vor unserer Haustür“. Die Zahlen untermauern die Aussage: Im letzten Jahr belief sich das Handelsvolumen Deutschlands mit den 29 Mitgliedsländern des OA auf rund 550 Milliarden Euro.

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Kroatien-Empfang in der Botschaft

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Bei strahlendem Sonnenschein ist mit einem Mittagsempfang im Garten der kroatischen Botschaft in Berlin-Schöneberg der Nationaltag des Landes und der Tag der Streitkräfte Kroatiens gefeiert worden. Kroatien sei ein verlässlicher Partner in der EU und der NATO, erklärte Botschafter Gordan Bakota (Foto, am Rednerpult) in seinem Grußwort. Sein Land zeichne sich aus durch eine stabile Demokratie und eine erfolgreiche Wirtschaft mit Wachstumsraten, die zu den höchsten in der Europäischen Union gehören. Rund 500.000 Kroaten, die in Deutschland leben, trügen zur engen Partnerschaft zwischen beiden Ländern bei. Auch wenn es um die Verteidigung der Freiheit in Europa gehe, sei auf Kroatien Verlass.

Touristischer Partner der Veranstaltung war die Insel Brač nahe Split an der dalmatinischen Küste, Kroatiens drittgrößte Insel, die für ihr mildes Klima, traumhafte Strände und eine herausragende Gastronomie bekannt ist. Am Abend zuvor hatte sich die Insel bereits Berliner Tourismusjournalisten präsentiert. Brač ist auch die Heimat des Apostolischen Nuntius, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, der ebenfalls beim Empfang anwesend war. (fs)


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