Aschermittwochs-Fischessen

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Bayerns Staatsminister Dr. Florian Herrmann empfing das Diplomatische Corps, Vertreter von Kirchen- und Religionsgemeinschaften, Kultur und Medien zum traditionellen Fischessen am Aschermittwoch in der Bayerischen Vertretung in Berlin. „Mit dem Aschermittwoch beginnt die Zeit des Innehaltens und des Nachdenkens über die Endlichkeit unseres Lebens. Das ist eine gute Gelegenheit, über die Bedeutung der Religion für uns und in der Zukunft zu sprechen. Ich habe mich besonders gefreut, dazu mit hochrangigen Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften auch in einen interreligiösen Dialog treten zu können", erklärte der Staatsminister. Universitätsprediger Prof. Dr. Marc-Aeilko Aris hielt die Fastenrede zum Thema "Die Zukunft der Religion". Für das Fischmenü aus regional erzeugten Lebensmitteln sorgte der Gourmet-Koch Michael Fell vom Tegernsee.


Estlands Nationalfeiertag

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Estlands Botschafter Alar Streimann und seine Frau Marika luden zum 102. Nationalfeiertag ihres Landes in die Botschaft in der Hildebrandstraße im Tiergartenviertel ein. In seinem Grußwort blickte der Botschafter auf die 800-jährige Geschichte der estnisch-deutschen Beziehungen in Wissenschaft, Kultur, Religion und Wirtschaft zurück. Auch heute stehe man in regem Austausch, unterstrich Streimann. Deutschland sei für Estland "ein enger diplomatischer Partner und wichtiger Verbündeter". Nach seiner kurzen Rede ließen die jungen Musiker der Gruppe "Ryyt" estnische Musik erklingen. Unter den zahlreichen Gästen waren die Botschafter von Schweden, Polen, Belarus, Griechenland und Zypern. Auch der Apostolische Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterović gratulierte herzlich zum estnischen Nationalfeiertag


Wirtschafts- und Handelsräte

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Im Internationalen Club im Auswärtigen Amt (ICAA) wurde schon zum 17. Mal der traditionelle Neujahrsempfang für die Wirtschafts- und Handelsräte veranstaltet. ICAA-Clubvorstand und Gastgeber Götz von Foerster hieß die rund 200 Gäste herzlich willkommen. Dr. Dan Moraru (Foto), Leiter des Wirtschafts- und Handelsbüros der rumänischen Botschaft, begrüßte sie in seiner Funktion als Präsident des Clubs der Wirtschafts- und Handelsräte (CWHR). Markus Hochkirchen vom Sponsor Volkswagen gab einen Einblick ins Thema Elektromobilität aus der Sicht des Wolfsburger Unternehmens. Dr. Alexander Dyck vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt hielt einen Gastvortrag über "Mobilität und Wasserstoff".


Hongkong feiert Neujahrsfest

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Herr Bill Li (Foto), Direktor des Wirtschafts- und Handelsbüros von Hongkong in Berlin, lud anlässlich des Chinesischen Neujahrsfestes im Jahr der Ratte zu einem Empfang in die Telekom-Hauptstadtrepräsentanz in der Französischen Straße. Hongkong habe ein Jahr mit Herausforderungen hinter sich, sagte der Gastgeber in seinem Grußwort, sei aber nach wie vor einer der freiesten Wirtschaftsstandorte in Asien und der Welt und biete hervorragende Möglichkeiten. Deutsche Geschäftsleute und Fachkräfte lud er ein, nach Hongkong zu kommen und das Potenzial der Region zu nutzen. Es folgten ein Konzert junger Musiker aus Hongkong und ein Buffet-Empfang mit chinesischen Köstlichkeiten.


B&D-Gespräch mit Russlands EU-Botschafter Wladimir Tschishow

Von Svetlana Alexeeva

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"Ukraine-Krise war eher Katalysator der Entfremdung"

Seit 2005 ist Wladimir A. Tschishow Ständiger Vertreter der Russischen Föderation bei der EU. Der ehemalige Vize-Außenminister kennt sich in den EU-Russland-Beziehungen bestens aus. Von 32 EU-Russland-Summits nahm er an 30 teil, auch am letzten Anfang 2014. Ein Gespräch beim Rhodos-Forum 2019 „Globale (Un-)Ordnung" des Dialogue of Civilizations Research Institute (DOC), angesichts des 30-jährigen Jubiläums des Falls der Berliner Mauer, über unterschiedliche Perzeptionen nach Ende des Kalten Krieges, versäumte Chancen und Perspektiven einer Annäherung zwischen EU und Russland nach der Europawahl 2019.

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Visit Nepal Year 2020

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Nepals Botschafter Ramesh Prasad Khanal lud ins Maritim proArte Hotel in der Friedrichstraße ein, um den offiziellen Startschuss für das "Visit Nepal Year 2020" in Deutschland zu geben. Ziel der Kampagne des Nepal Tourism Board ist es, Nepal, das Land, in dem Buddha geboren wurde, als Reiseziel zu fördern und damit die wirtschaftliche Situation weiter zu verbessern. Die Tourismusbehörde des Reiselandes am Himalaja erwartet ca. 2 Millionen ausländische Gäste im Jahr 2020. Dafür soll unter anderem der Flugverkehr aufgerüstet werden. In Kathmandu, Chitwan und Pokhara sollen neue Unterkunftsmöglichkeiten geschaffen werden. Botschafter  Markus Potzel, Südasienbeauftragter des Auswärtigen Amts, überbrachte herzliche Grüße.


Weihnachtsempfang

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Zu einem Weihnachtsempfang mit Konzert lud Ungarns Botschafter Dr. Péter Györkös (rechts) in die Botschaft Unter den Linden ein. In den nächsten Jahren werde sich entscheiden, ob Europa im globalen Wettbewerb mithalten könne, so der Botschafter. "Ungarn war, ist und bleibt strategischer Partner für Deutschland und für die deutsche Wirtschaft." Der bilaterale Handel übersteige in diesem Jahr 55 Milliarden €.  Ungarn sei ein gutes Beispiel für die Verbindung von Haushaltsdisziplin mit konsequenten Strukturreformen in der Steuer‑, Arbeitsmarkt‑, Bildungs‑ und Familienpolitik in einem EU Mitgliedsstaat. "Ein Wirtschaftswachstum von 5 %, die Staatsverschuldung in Richtung 60 % und de facto Vollbeschäftigung bilden eine solide Grundlage."

Dr. Volker Treier (links), stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, schilderte die deutsch-ungarische Zusammenarbeit aus der Sicht der deutschen Wirtschaft. Nach einem bewegenden Konzert des Männerchors Saint Ephraim aus Budapest lud Botschafter Dr. Péter Györkös die Gäste zu einem Beisammensein mit winterlichen ungarischen Spezialitäten ein.


Thailands Nationalfeiertag

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Dr. Dhiravat Bhumichitr, Botschafter des Königreichs Thailand, lud zum Nationalfeiertag seines Landes zu einem Abendempfang ins Hotel Adlon am Pariser Platz ein. Der Botschafter würdigte die traditionell guten Beziehungen zwischen Thailand und Deutschland. Markus Potzel vom Auswärtigen Amt überbrachte die Grüße der Bundesregierung. Unter den zahlreichen Gästen waren der Apostolische Nuntius, Erzbischof Nicola Eterović und die Botschafter aus Russland, Iran, Slowenien, Mauritius und Pakistan, Bundespräsident a.D. Christian Wullf und Frau Dr. h.c. Mania Feilcke, Präsidentin des Ambassadors Club. Thailands Nationalfeiertag würdigt den Geburtstag des 2016 verstorbenen Königs Bhumipol Adulyadej.


Herbstempfang im ICAA

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Botschafter a.D. Prof. Dr. Klaus Scharioth war der Gastredner beim 11. Herbstempfang des Internationalen Clubs im Auswärtigen Amt e.V. (ICAA) für die ausländischen Militärattachés. ICAA-Vorstand Götz von Foerster hieß den Redner, der von 2002 bis 2006 Staatssekretär des Auswärtigen Amts und von 2006 bis 2011 Botschafter in den USA war, herzlich willkommen. Prof. Scharioth sprach über das Thema "NATO at 70 - as relevant as ever". Sein interessanter Vortrag beschäftigte sich sehr fundiert mit Errungenschaften, Wendepunkten und künftigen Herausforderungen des nordatlantischen Bündnisses, das in diesem Jahr 70 Jahre alt wird. Beim Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der NATO-Mitgliedstaaten am 3. und 4. Dezember 2019 in London soll das Jubiläum gefeiert werden. 


Mit Peter Altmaier auf Besuch im Silicon Valley

Von Svetlana Alexeeva

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Anfang Juli 2019 unternahm der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier eine Reise in die USA. Das besondere daran war die erste Station – San Francisco Bay Area – die den Gesprächen mit Wirtschaftsminister Wilbur Ross und dem Handelsbeauftragten Robert Lighthizer in Washington vorausging. „Ich beginne meine Reise ganz bewusst im Silicon Valley“, teilte Altmaier mit. Deutschland habe ein hohes Interesse bei Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Plattformökonomie und Venture Capital.

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30 Jahre Mauerfall: US-Außenminister Mike Pompeo in Berlin

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Was eint, was trennt Deutschland und Amerika?

U.S. State Secretary Mike Pompeo nahm am 8. November 2019 am Körber Global Leaders Dialogue in Berlin teil. Zuvor reiste der Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika nach Leipzig und Halle, um zusammen mit seinem deutschen Amtskollegen Heiko Maas mehrere Schauplätze der friedlichen Revolution in der DDR noch vor dem 30. Jahrestag des Berliner Mauerfalls am 9. November zu besichtigen.

Mike Pompeo kennt Deutschland bereits von seinen Zeiten als Soldat der U.S. Army. 1986 war er in West-Deutschland stationiert. "We didn't know how close we were to the end of the Cold War", erzählte Pompeo den Anwesenden in Berlin.

"We are only strong together. That's why we don't want Europe to be dependent on energy supplies from Russia's Vladimir Putin", mahnte State Secretary die deutschen Alliierten an. Auf die Frage eines Gasts, ob die Nato nicht obsolet sei, sagte Pompeo: "The Nato is 70 years old. It needs to grow and change".

In seiner Jugend hat Mike Pompeo viel Basketball gespielt. Seine Position war, wie er verriet, "playing forward". "You learn a lot playing in teams", beendete der amerikanische Außenminister seinen Auftritt, "and U.S. can achieve a lot but we need partners around the world to take care about freedom. America can't do it alone".


Türkei feiert

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Aus Anlass des 96. Jahrestages der Proklamation der Republik luden der Botschafter der Türkei, Ali Kemal Aydın und seine Frau Berna Aydın zu einem großen Abendempfang in ihre Botschaft in der Tiergartenstraße ein. Ein Kinderchor sang die türkische und die deutsche Nationalhymne, anschließend wurde ein offizielles Grußwort des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan verlesen. Botschafter Ali Kemal Aydın würdigte in seiner Festrede die guten langjährigen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Unter den zahlreichen Gästen waren auch die Botschafter von Russland, Tschechien, Norwegen, Belarus, Iran, Usbekistan, Bangladesch und Argentinien.


"Deutschland ist nach China unser wichtigster Handelspartner"

Von Svetlana Alexeeva

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Im Gespräch:

Andrey Sobolev, Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland.

Seit 2019 ist Andrey Sobolev der neue Leiter des russischen Handels- und Wirtschaftsbüros in Berlin. Mit knapp 35 Jahren wurde er Minister für internationale Beziehungen des Swerdlowsker Gebiets in der Region Ural und kennt die grenzüberschreitende regionale und kommunale Zusammenarbeit aus eigener Erfahrung.

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Spanischer Nationalfeiertag

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Spaniens Botschafter Ricardo Martínez (Foto) und seine Frau Isabel Lopéz-Fando gaben einen großen Abendempfang zum spanischen Nationalfeiertag in der Botschaft in der Lichtensteinallee. Die zahlreichen Gäste, darunter die Botschafter aus Portugal, Peru, Iran, Libanon, Türkei, Chile, Belgien, Kanada und Honduras sowie der frühere deutsche Botschafter in Madrid, Staatssekretär a.D. Wolf-Ruthart Born, wurden mit leckeren spanischen Tapas und Wein verwöhnt. Der "Dia de la Hispanidad" erinnert an die Entdeckung Amerikas durch den Seefahrer Christoph Kolumbus am 12. Oktober 1492.


Lateinamerika-Tag

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Der 70. Lateinamerika-Tag des Lateinamerika Vereins (Foto: Vorstandsvorsitzender Bodo Liesenfeld) fand am 8. und 9. Oktober 2019 in Frankfurt am Main statt. Die zweitägige Jubiläumsveranstaltung wurde u.a. von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier eröffnet. Der erste Tag stand unter dem Motto „Alles bleibt anders – die aktuelle lateinamerikanische Wirtschaftsentwicklung“. In einer Paneldiskussion und Foren wurden die Perspektiven und der wirtschaftliche Aufschwung Südamerikas behandelt, über Smart Cities, den Stand des deutschen Maschinenbaus sowie die Chancen und Herausforderungen von Healthcare debattiert. Am Abend trafen sich die Teilnehmer zum Galadiner im Gesellschaftshaus des Palmengartens. Der Ehrengast und Festredner Lenin Moreno, Präsident der Republik Ecuador, konnte auf Grund der politischen Spannungen in seinem Land kurzfristig nicht nach Frankfurt kommen, ebenso wenig weitere Regierungsmitglieder.

Am zweiten Tag standen die Wirtschaft Ecuadors und Schlüsselbranchen Lateinamerikas (Bergbau, Energie und logistische Infrastruktur) im Mittelpunkt. Nach einigen Jahren der starken Einflussnahme des Staates auf die Wirtschaft zielt der im letzten Jahr eingeleitete Reformkurs Ecuadors ab auf die Öffnung sowie Unterstützung des privaten Sektors und damit einhergehend der verstärkten Suche nach internationalen Investoren. Die wichtigsten ausländischen Investoren kommen aus Chile, Mexiko und Peru. Auch wenn bislang entsprechendes Engagement deutscher Unternehmen gering ist, so umfasst das recht ausgeglichene Handelsvolumen zwischen Deutschland und Ecuador ungefähr eine Milliarde Euro. Chancen für deutsche Firmen werden vor allem in den viel versprechenden Branchen Bergbau und Erdölförderung gesehen.  

                                                                                                                                                                                                    Dr. Werner Giersch



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Winter 2019

AUSSENPOLITIK

Für ein starkes Europa: Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, über Deutschlands EU-Ratspräsidentschaft. Interview

Abschreckung und Abrüstung: Staatssekretär a.D. Dr. Klaus Scharioth über 70 Jahre NATO


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